Die Europäische Weltraumagentur ESA hat einen Wettersatelliten in die Umlaufbahn der Erde geschossen, der auch vor Luftverschmutzung und Waldbränden warnen wird. Die europäische Rakete Ariane 6 startete am Donnerstagabend deutscher Zeit auf dem Weltraumbahnhof in Kourou in Französisch-Guayana, wie die ESA mitgeteilt hat, die den Start in ihrem Raumfahrtkontrollzentrum in Darmstadt überwacht hat.Der zweite Meteosat-Third-Generation-Imager-Satellit (MTG-I2) liefert nach den Angaben Bilder der Atmosphäre über Europa und Afrika, die alle zweieinhalb Minuten aufgenommen werden. Mit diesen genauen Daten ließen sich die Wettervorhersagen für alle europäischen Länder verbessern.Dafür befindet sich der Satellit in 36.000 Kilometern Höhe auf einer geostationären Position, das heißt, er schwebt ständig über demselben Punkt der Erdoberfläche.Der neue Flugkörper gehört nach Angaben der ESA zu einer Gruppe von drei Satelliten. Die anderen beiden wurden schon früher gestartet und für den operativen Betrieb an die europäische Wetterorganisation Eumetsat übergeben.
Neuer europäischer Wettersatellit warnt vor Waldbränden
Ein neuer Satellit nimmt alle zweieinhalb Minuten Bilder von den Wolken über Europa und Afrika auf. Damit ist eine genauere Wettervorhersage möglich. Außerdem erkennt er Luftverschmutzung.













