Die ESA hat die neueste Generation ihrer Wettersatelliten mit dem erfolgreichen Start von MTG-I2 komplettiert. Es ist der Zweite, der auf Fotos setzt. Der soll nun nicht nur hoch aufgelöste Satellitenfotos im Abstand von zweieinhalb Minuten liefern, sondern wie sein Vorgänger auch bei Tag und Nacht individuelle Blitze registrieren können. Im Verbund sollen die drei Satelliten nach der Inbetriebnahme der kompletten Konstellation auch dreidimensionale Darstellungen von Unwettern, Winden, Wolken sowie atmosphärischen Gasen liefern. Für die beim Start eingesetzte Rakete des Typs Ariane 6 war es der erste Start, bei dem ein Satellit in eine geostationäre Transferbahn befördert wurde.
Trio komplettiert
Der zweite Meteosat Third Generation Imager Satellite folgt auf den Meteosat Third Generation Sounder Satellite (MTG-S1), der auf einen Infrarotsensor setzt, und den ersten Satelliten mit optischem Sensor MTG-I1. Zu dritt sollen sie nicht nur die Kontinuität der Wettervorhersage für die nächsten Jahrzehnte sicherstellen, sondern auch die Qualität der gesammelten Daten deutlich verbessern. Der erste wurde Ende 2022 gestartet, dank der Infrarottechnik kann der zweite auch unter die oberste Atmosphärenschicht blicken. An Bord hat der zudem ein Spektrometer, das als Sentinel-4 Daten zur Luftverschmutzung sammeln soll.










