Analyse

Stand: 28.08.2026 • 17:05 Uhr

CDU, CSU und SPD beschwören nach ihren Klausuren neuen "Mut", um Reformen anzugehen und die schlechte Stimmung zu verbessern. Interne Konflikte, besonders zur Rentenreform, bleiben aber bestehen.

"Klima der Verdrießlichkeit": Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) fand ziemlich klare Worte für die schlechte Stimmung im Land, die sich schleunigst ändern müsse. In Münster bei der Klausur der Fraktionsspitzen haben sie die Botschaft dankbar aufgegriffen.

CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann hat das Copyright für den Begriff, der jetzt als Motto für die zweite politische Jahreshälfte für die Regierungsfraktionen herhalten soll. "Der Mut von Münster ist da." Er soll dafür sorgen, dass die Regierung künftig verkörpert und vorlebt, was der Kanzler "gute, ja begeisternde Signale des Aufbruchs und des Optimismus" genannt hatte.