Es wirkt fast etwas höhnisch, wie Kanzler Friedrich Merz (CDU) lacht, als er die ganzen Journalisten und Kameras sieht, von denen einige auf ein Scherbengericht gewartet hatten. Merz fühlt sich gerade nicht fair von der Öffentlichkeit beurteilt. Immerhin, die Wahl eines neuen Fraktionschefs im Bundestag hat unfallfrei geklappt, 91,9 Prozent der Unionsabgeordneten stimmten am Mittwoch für Thorsten Frei, und die Aussprache zur heftig kritisierten Umbildung des Kabinetts verlief immerhin fair. Doch bevor der Kanzler in den Urlaub entschwindet, sagt er noch: „Dieser Herbst wird für uns sehr herausfordernd.“ Fünf Gründe, warum der Koalition dann erst recht eine komplizierte Zeit drohen könnte.
Koalition aus CDU/CSU und SPD: Merz droht ein ungemütlicher Herbst
Die Bundesregierung geht in die Sommerpause. Doch schon gibt es neues Ungemach aus der Union. Und auch die Lage der SPD ist eher instabil.










