Autoschlangen an Tankstelle in Teheran (Foto vom 25. August)
Gerüchte über eine mögliche Treibstoffknappheit in Iran führen in der Hauptstadt Teheran offenbar seit Tagen zu Hamsterkäufen an den Tankstellen.Autofahrer warteten in der Millionenmetropole sogar mitten in der Nacht vor den Zapfhähnen, wie Einwohner berichteten. Die Schlangen seien teils länger als einen Kilometer gewesen, hieß es.
Präsident Masoud Pezeshkian hatte bei einer Kabinettssitzung diese Woche Probleme infolge des Kriegs eingeräumt, den die USA und Israel Ende Februar gegen das Land begonnen hatten. Er rief die Regierung mit ihrer Fahrzeugflotte selbst zu Sparsamkeit auf, wie die auf Wirtschaftsnachrichten spezialisierte Nachrichtenagentur Ilna berichtete. Auch die Bevölkerung müsse kooperieren.Tankstellen machen offenbar zeitweise dichtAm Montag sei in Teheran so viel Benzin getankt worden wie noch nie in diesem Jahr, berichtete das Portal »Khabaronline« unter Berufung auf Behörden. Einige Tankstellen mussten zeitweise den Betrieb einstellen, weil ihnen der Kraftstoff ausgegangen war, sagte der regionale Leiter der Nationalen Erdölgesellschaft, Fereydun Jasemi. Er nannte Gerüchte über Benzinengpässe in den sozialen Medien als Grund für die Rekordnachfrage.










