In der verbotenen Artgemeinschaft haben Rassismus, Nationalismus und Nazi-Ideologie einen Boden. In Sachsen-Anhalt ist das besonders deutlich.
Der Subtext ist bei der AfD Sachsen-Anhalt besonders laut
Jan Woitas/dpa
D ie 2023 verbotene Neonazi-Sekte „Artgemeinschaft“ sah sich als Hüter einer germanischen Rasse. Es ist der dumpfe Nazi-Rassismus, der in den Gruppen fortbesteht und bei denen immer wieder AfD-Leute heidnische Feste mitfeiern, auf denen Lieder der Hitlerjugend gesungen werden. Man könnte das für peinliches Nazi-Cosplay halten, wenn es nicht so gefährlich wäre: Denn die AfD ist der Türöffner für diese völkischen Kreise an die Macht.
Das zeigt sich nirgendwo so deutlich wie in Sachsen-Anhalt. Die Artgemeinschaft fordert eine „gleichgeartete Gattenwahl“, AfD-Landtagskandidat Simon Lansmann ist passenderweise laut Medienberichten mit einer Frau aus der Artgemeinschaft verheiratet. Recherchen zeigen immer wieder: Solche auf NS-Ideologie hängen gebliebene Gruppen existieren als Netzwerke fort, ihre Ideologie ist trotz Verboten in den Köpfen vieler Personen ungebrochen – und sie ziehen nicht erst seit gestern Fäden innerhalb der AfD.











