Irgendetwas war anders an diesem Friedrich Merz, der zum Abschluss der Regierungsklausur in Neuhardenberg neben Lars Klingbeil und Alexander Dobrindt vor die Presse trat. Gewiss, da war wieder jener Kanzler, der dem Land Optimismus verordnete: »Raus aus dem Klima der Verdrießlichkeit und des Verdrusses«, beschied er, »den weitverbreiteten Missmut abschütteln, der unser Land lähmt.« Aber für diesen von ihm schon oft eingeforderten Optimismus fand der Bundeskanzler eine neue Untermauerung, in Form guter Wirtschaftszahlen. Die Jahre des Abschwungs seien vorbei, »nun wachsen wir wieder«, verkündete Merz. Trotz Kriegs, trotz Handelskonflikten.