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Michael Hüther: „Europa muss den Euro zur globalen Leitwährung entwickeln“ Im Interview mit dem Handelsblatt fordert der IW-Chef, den Vertrauensverlust des Dollars zu nutzen. Dafür will Hüther ein Tabu brechen – und gemeinsame europäische Anleihen auflegen.

Michael Hüther: „Trump-Schock“ als Europas Chance. Foto: www.marco-urban.deBerlin. Die internationale Währungsordnung gerät unter Druck, die USA greifen am Devisen- und Anleihemarkt ein. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, spricht von einem „Trump-Schock“ und sieht darin für Europa die historische Chance, den Euro zu einer globalen Leitwährung zu entwickeln. Dafür allerdings brauche es perspektivisch eine gemeinsame europäische Verschuldung.„Mittel- und langfristig kann ein größerer Euro-Anleihemarkt die Finanzierungskosten der gesamten Währungsunion senken – abgesehen vom geopolitischen Gewinn“, sagte Hüther dem Handelsblatt. Mit Blick auf die deutsche Skepsis gegenüber gemeinsamen europäischen Schulden betont er: „Wir dürfen nicht die Scheuklappen aufsetzen, sobald der Begriff Euro-Bonds fällt.“Der Ökonom erklärt im Interview, warum Euro-Bonds nicht zwangsläufig eine Vergemeinschaftung aller Schulden bedeuten, welche Bedingungen für eine gemeinsame Verschuldung gelten müssen und weshalb Europa Verteidigungsfähigkeit und Währungspolitik zusammen denken muss.Lesen Sie hier das gesamte Interview mit Michael Hüther: Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt