© [M] TSP/Dessin, Material: Getty Images, REUTERS, Magnific Tagesspiegel Plus Der frühere Bundesbank-Präsident hat alle seine US-Aktien verkauft und wettet als Investor voll auf Europa. Bei Reformen setzt er ebenfalls auf die EU – und nicht auf die Bundesregierung. Stand: heute, 11:54 Uhr Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.Herr Weber, Sie haben kürzlich auf einem Forum in Singapur vor einer neuen „KI-Aristokratie“ gewarnt, die zu Machtmonopolen und wachsender Ungleichheit führen könnte. Das klingt nach gesellschaftlichem Sprengstoff. Drohen neue Klassenkämpfe?Klassenkämpfe würde ich nicht sagen. Aber wir sehen ein großes Konzentrationsproblem – und das ist gesellschaftlich wie ökonomisch problematisch. Im US-Aktienindex S&P 500 machen die großen Technologiekonzerne, die sogenannten „Magnificent Seven“, bereits 35 Prozent der Marktkapitalisierung aus. 2024 und 2025 kamen rund 70 Prozent der gesamten Kursgewinne des S&P 500 von diesen sieben Unternehmen: Apple, Microsoft, Alphabet, Amazon, Nvidia, Meta und Tesla.showPaywall:trueisSubscriber:falseisPaid:true