Die fortschreitende Gehirnerkrankung CTE könnte Profi-Footballer weit häufiger treffen als bisher angenommen. Darauf deutet eine Studie hin, für die Forschende die Gehirne toter Ex-Spieler untersucht haben.

25.08.2026, 16.58 Uhr

NFL-Spiel zwischen den New England Patriots und den Seattle Seahawks (im Februar): Tackle als Gesundheitsrisiko?

Wiederholte Zusammenstöße mit dem Kopf, wie sie beim American Football häufig vorkommen, können eine schwerwiegende Gehirnerkrankung verursachen. Davon gehen Fachleute schon lange aus. Die entscheidende Frage: Wie groß ist das Risiko für Spieler an chronisch-traumatischer Enzephalopathie, kurz CTE, zu erkranken?

Eine aktuelle Studie im Fachmagazin »British Medical Journal« (BMJ) zeigt: Mindestens einer von vier NFL-Spielern, die in einem bestimmten Zeitraum verstarben, hatte CTE.Wiederholt Schläge am KopfDas Krankheitsbild von CTE reicht von kognitiven Defiziten wie Gedächtnisproblemen und Denkstörungen über motorische Einschränkungen wie Koordinationsschwierigkeiten und Zittern bis zu psychischen und Verhaltensänderungen wie Aggressivität, Depressionen, impulsives Verhalten und im Extremfall Suizid.