Die rote Flagge ist als Gepflogenheit in der Formel 1 bekannt, wenn die Rennleitung einen Grand Prix abzubrechen gedenkt, schwenkt ein Streckenposten die Signalfarbe. Nun muss sich kein Radsportler was von der motorisierten Zunft sagen lassen. Aber über diese Sache mit der roten Flagge, den Abbruch von Außen bei Gefahr in Verzug, ließe sich eventuell nachdenken. Denn im Radsport, wo immer schon ganz eigene Gesetze gelten, da übernimmt diesen Zuständigkeitsbereich im Zweifel nicht ein Mann mit roter Fahne, sondern – wie nun geschehen: ein Mann im roten Trikot.
Kommentar zur Vuelta: Jetzt muss Tadej Pogacar auch noch für die Sicherheit bei Unwetter sorgen
Muss erst einer vom Blitz getroffen werden? Beim heftigen Unwetter während der dritten Vuelta-Etappe hätte die Rennleitung eingreifen müssen – statt die unmissverständliche Geste von Tadej Pogacar entscheiden zu lassen.











