PfadnavigationHomeSportVueltaRadprofis flüchten bei Hagel-Chaos in Hotel – das bekommt nun massenhaft 5 SterneStand: 11:46 UhrLesedauer: 2 MinutenDie Zuschauer verlassen am Montag den Zielbereich, nachdem ein heftiger Hagelsturm den Ankunftsort bei der Vuelta heimgesucht hatQuelle: Ed Jones/AFP/dpaHeftiger Hagel stoppt die Vuelta: Tadej Pogacar winkt die Fahrer von der Straße – ein Hotel in Mont-Louis öffnet spontan die Lobby und erntet dafür überschwängliche Fünf-Sterne-Lobeshymnen.Etwas außerhalb von Mont-Louis führt die Route nationale La Cabanasse entlang. Seit Montag erfreut sich die dort beheimatete Hotelanlage „Igesa Village Club“ großer Beliebtheit. Und das hat einen Grund: Nach einem heftigen Hagelsturm bot das Hotel den durchnässten Radsportlern der Spanien-Rundfahrt um Superstar Tadej Pogacar Zuflucht – und bekommt nun massenhaft Fünf-Sterne-Bewertungen im Internet. „Perfekter Ort bei Hagelstürmen, und sogar der Handtuchservice wurde bereitgestellt, zwei Minuten nachdem 180 Radfahrer unangekündigt aufgetaucht waren. Sie verdienen jeden Stern, den sie bekommen können!“, schrieb bei Google Tobias Johannessen, mutmaßlich der Account des norwegischen Radsportlers. „Ein warmer und einladender Empfangsbereich mit freundlichem Personal – ein schöner Ort, an dem man sich vor dem schlechten Wetter in der Gegend schützen kann“, hieß es von Team Picnic PostNL. Viele andere Nutzer vergaben in witzigen Posts fünf Sterne für die Unterkunft im französischen Mont-Louis. Handtücher und Getränke für die FahrerDie dritte Etappe der 81. Vuelta in den Pyrenäen war am Montag am Schlussanstieg wegen eines heftigen Unwetters abgebrochen worden. Auf TV-Bildern war zu sehen, wie Pogacar seine Kollegen an den Straßenrand winkte. Im Hotel fanden viele Fahrer Zuflucht. Auf Fotos war eine Hotelmitarbeiterin zu sehen, die Handtücher verteilte. Im Treppenhaus saßen viele Radprofis, auch warme Getränke wurden verteilt.„Wir waren mit unserer Montagsgruppe unterwegs, als wir in einen heftigen Hagelsturm gerieten. Ein Freund in Rot schlug vor, für einen Carajillo (einen Kaffee mit Brandy) einzukehren, während sich der Sturm auflöste. Er schmeckte himmlisch“, scherzte Guillermo García Fernández. Eine Anspielung auf das Rote Trikot des Gesamtführenden, das Pogacar trägt.dpa/LaGa