PfadnavigationHomeSportVuelta„Gehofft, dass ich das überlebe“ – Pogacar mit 50-Kilometer-Solo zum SiegStand: 18:17 UhrLesedauer: 2 MinutenEine Klasse für sich: Tadej PogacarQuelle: ED JONES/AFPNach dem Hagel-Abbruch am Vortag folgt die Machtdemonstration: Sloweniens Radstar Tadej Pogacar fährt die Konkurrenz auf einer brutalen Bergetappe der Vuelta in Grund und Boden.Mit einem beeindruckenden Solo hat Tadej Pogacar seine Sieg-Ambitionen bei der Spanien-Rundfahrt eindrucksvoll untermauert und die Konkurrenz vorgeführt. Auf der nur 104,8 Kilometer kurzen, aber mit 3009 Höhenmetern enorm schwierigen vierten Etappe griff der Straßenrad-Weltmeister und fünfmalige Tour-de-France-Champion am zweiten von vier Anstiegen an und gewann in Andorra la Vella überlegen mit 2:39 Vorsprung vor dem erst 20 Jahre alten Belgier Jarno Widar.Sein Solo zum Sieg betrug 50,3 Kilometer – das ist selbst für den Star der Szene ein Novum bei einer großen Landesrundfahrt. In der Gesamtwertung ist der Vorsprung des 27-jährigen Slowenen auf den Zweitplatzierten Primoz Roglic mit 3:21 Minuten nun ebenfalls komfortabel. „Die Geschwindigkeit war schon sehr hoch, wir sind Vollgas gefahren. Ich hatte keine Teamkollegen mehr. Vermutlich hätten alle gegen mich gespielt, also habe ich attackiert. Ich habe einfach gehofft, dass ich das überlebe. Das war sehr hart. Ich kann nun selbstbewusst in die nächsten Tage gehen“, sagte Pogacar.Durchatmen nach den Strapazen in den PyrenäenAm Vortag war eine Pogacar-Show noch von äußeren Bedingungen verhindert worden. Wegen eines heftigen Unwetters samt Hagelsturm war die dritte Etappe abgebrochen und nicht gewertet worden. Die frierenden Profis hatten in einem Hotel an der Strecke Unterschlupf gefunden und waren dort vom Personal mit warmen Getränken und Decken versorgt worden.Lesen Sie auchAm Mittwoch ist für die meisten Fahrer Zeit zum Durchatmen. Das Peloton verlässt die Pyrenäen – und nach 173,3 Kilometern auf der vierten Etappe von Falset nach Roquetes dürfte der Sieg in Katalonien an einen Sprinter gehen. Als Favoriten gelten der Brite Matthew Brennan, sein belgischer Teamkollege Wout van Aert, der Däne Mads Pedersen sowie der Australier Kaden Groves.dpa/mel
Vuelta: „Gehofft, dass ich das überlebe“ – Pogacar mit 50-Kilometer-Solo zum Sieg - WELT
Nach dem Hagel-Abbruch am Vortag folgt die Machtdemonstration: Sloweniens Radstar Tadej Pogacar fährt die Konkurrenz auf einer brutalen Bergetappe der Vuelta in Grund und Boden.












