Keine Auskunft zur kurzfristigen Absage: Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) will nicht sagen, warum er ein bereits zugesagtes Interview bei Tilo Jungs Jung & Naiv wieder abgesagt hat. Am Montagmorgen traf diese Zeitung Schulze bei einem CDU-Wahlkampftermin am Magdeburger Hauptbahnhof. Auf die Frage nach den Gründen winkte er ab. Er äußere sich dazu nicht.
Eigentlich sollte Schulze am selben Vormittag um 10:30 Uhr in Jungs Berliner Studio sitzen. Der Videojournalist hatte den Termin am Freitag öffentlich angekündigt. Am Sonntag sagte die CDU das Gespräch ab. Gegenüber Jung verwies Schulzes Sprecherin auf eine „kurzfristige Änderung im Terminplan“. Jung kündigte zunächst an, nach einem Ersatztermin zu suchen. Wenige Stunden später folgte die nächste Nachricht: Auch einen Ersatztermin werde es nicht geben.
„Jung & Naiv“: Auch Ersatztermin mit Schulze geplatzt
Statt in Berlin war Schulze am Montag im Wahlkampf in Sachsen-Anhalt unterwegs. Von 6.30–8 Uhr war ein Termin am Magdeburger Hauptbahnhof angesetzt, später sollte seine „Mittendrin-Tour“ in Elbe-Parey weitergehen. Was sich seit der Zusage am Freitag in seinem Terminplan geändert hatte, ließ Schulze offen.
Jung & Naiv gehört zu den reichweitenstärkeren politischen Interviewformaten im Netz. Der YouTube-Kanal hat derzeit rund 619.000 Abonnenten und kommt insgesamt auf knapp 250 Millionen Aufrufe.










