Der Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) spitzt sich weiter zu. Erst vor wenigen Wochen hatte US-Außenminister Marco Rubio angekündigt, das Gericht notfalls „Stein für Stein“ zu demontieren. Diesen Worten lässt er jetzt weitere Taten folgen. Im Fokus: die Präsidentin des IStGH, Tomoko Akane. Seit wenigen Tagen findet sich auch ihr Name auf einer amerikanischen Sanktionsliste wieder. Die Folgen sind weitreichend: Eine Einreise in die Staaten ist nicht mehr möglich; dort belegenes Vermögen ist gesperrt. Amerikanische Dienstleistungen, seien es Zahlungsdienste oder Software, könnten von einem auf den anderen Tag nicht mehr verfügbar sein.
Tomoko Akane: IStGH-Präsidentin auf US-Sanktionsliste
Tomoko Akane steht an der Spitze des Internationalen Strafgerichtshofes. Den USA ist sie ein Dorn im Auge. Dabei hat sie eine persönliche Beziehung zu dem Land.











