Im Herzen der Schweiz sucht der Mensch zwischen Felswand und Autobahn Schutz vor den Mächten der Natur. Früher halfen Karfreitagseier und Bannrufe, heute Klangschalen und Kräuterdampf. Auf den Spuren von altem Volksglauben, neuem Zauber – und des Mythos vom goldenen Ring.Vanessa Püntener (Bilder)23.08.2026, 05.30 Uhr10 LeseminutenEs begann in den letzten Tagen des vorjährigen Sommers, als ich zum ersten Mal in Altdorf ankam – und nicht, wie sonst üblich, daran vorbei in den Süden fuhr. In einer langen Geraden, als wäre ihr Verlauf direkt aus Tells Armbrust geschossen, führt die Bahnhofstrasse ins Städtchen. Herrschaftliche Bürgerhäuser prägen den Ortskern. Der Blick des Nationalhelden geht vom übergrossen Denkmal zur bonbonfarbenen Auslage des Kioskes gegenüber, wo Zucker- und neuartige Rauchwaren farblich ineinander übergehen.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Bald fiel mir auf, dass es auch der Ort ist, wo sich das Dorf die Klinke in die Hand gibt. Vielleicht nicht nur wegen der ausgefallenen Chipssorten und eisgekühlter Dosengetränke, sondern weil man zuverlässig auf ein paar Menschen trifft, auch nachdem die Sonne hinter die Berge gefallen ist. Was je nach Jahreszeit bereits am Nachmittag der Fall sein kann. Wenn die Felswände einen bedrängen, aufs Gemüt drücken und man nicht mehr weiss, ob man selbst emotional ist oder eben doch nur der Föhnwind an den Nerven ruckelt. Bis man sich kräftigen Schrittes zu befreien sucht, entweder die Wanderwege hoch, da wo noch einige Sonnenstrahlen auf Fichtenwipfel treffen, oder nach Flüelen an den See, in der Hoffnung, Wasserweite möge die trüben Gedanken wegpusten.Was steckt hinter dem «New Age Uri»?Obwohl dies zu dieser Geschichte gehört, ist es vorgegriffen. Denn am Anfang, da war Sommer, Kindergeschrei in den verschlungenen Gassen und Gässchen, an den Brunnen plätscherte es unter blühenden Geranien, und die Pässe waren frei. Studiert man das Ortsbild, fallen die schwarzen Bretter auf: Aushänge, die einen für einen Moment glauben lassen, in einem hippen Szeneviertel einer grösseren Stadt gelandet zu sein: Breathwork, Klangschalentherapie, Kalari Experience, Shamanic Wisdom, Sonnenwenderitual in den Urner Bergen, Kraftquelle Sonnentau, fliegende Yogis über Seelisberg, Lichtbahnen-Therapie, Engelbegegnungen, die Liste liesse sich beliebig weiterführen. Und will gar nicht in die Klischeebilder standhafter Eidgenossen oder der «Poulet-im-Chörbli-Achse» passen, die vor dem Gotthard bezwungen werden muss.Was steckt hinter dem «New Age Uri»? Ist das überreiche Angebot an spirituellen Naturangeboten blosser Zufall? Oder braucht man eine eigene Engel-Flugschule, um sich über die steilen Felswände hinwegzutrösten? Den Beton der harten, hochpotenten Streckenführung durchs Tal?Einige Wochen später. Wolken haben sich über Nacht auf die Berge gelegt. Doch als die Sonne kommt, wird es nochmals warm. Mit leichtem Gepäck brechen wir auf. Bewundern die Farbe des Urnersees mit seinen gefürchteten Winden, als das Postauto den Berg hinaufsticht. «Lieber dunkel als tot», sagt die Tochter, als wir in einen der düsteren Tunnel fahren, die ebenso Millimeterarbeit vom Chauffeur verlangen wie die Serpentinen, aber wenigstens ist der mörderische Abgrund nicht sichtbar. Aufatmen in Isenthal, wo die verblichenen Namen der Neugeborenen an den Schindeln hängen. Doch dauert es nicht lange, bis der Puls wieder kollektiv ansteigt. Schwebend in einem Seilbähnchen, nur wenig grösser als die Rollkoffer der Reisenden, die mit dem Schnellzug am Berg vorbeirasen.Wer bleibt, lernt die Landschaft zu lesenWas geschieht mit jenen, die bleiben, während andere vorbeiziehen? Seit je wird hier damit gerungen: Verfügt der Mensch über die Landschaft? Oder ist die Natur stärker als er? Im Tal unten zeugen die schnurgerade Autobahn davon, die eingezwängte Reuss, Strom, der mit Lichtgeschwindigkeit aus den Umspannwerken rast, das unablässige Rauschen des Transitverkehrs. Oben in der Höhe: Menschen, die seit Jahrhunderten auf den gleichen Hängen leben. In der Biologie spricht man von Sessilität. Korallen etwa sind an einen Ort gebunden und entwickeln gerade deshalb eine extreme Sensibilität für Strömungen, Temperatur oder kleinste Veränderungen ihrer Umgebung. Vielleicht gilt etwas Ähnliches auch für Kulturen. Wer bleibt, lernt die Landschaft zu lesen.Die permanente Bedrohung durch Naturgewalten verlangte förmlich nach der Herbeirufung übernatürlicher Kräfte. Oberalp, Isenthal, Sommer 2005.Oben erwartete uns eine andere, steinige Welt. Kühe oberhalb der Baumgrenze, wie in den Hang geklebt. Tautropfen funkeln in den Blättern der Frauenmäntelchen. Rauch steigt über der Geissbodenalp auf, wo ein Eintopfgericht über dem Feuer köchelt, es duftet nach frischgebackenem Fladenbrot. Sonst leben hier nur 26 Menschen, heute haben sich deutlich mehr versammelt. Dreimal jährlich lädt ein Kreativkollektiv aus Ansässigen unter dem Namen IG Maisander zu Anlässen, an denen sie Landwirtschaft und Kultur verschmelzen lassen. Ziehende Wolkenschiffe und kreisende Raubvögel, unter freiem Himmel treten die Konzerte, Vorträge und Installationen in einen Austausch mit der Welt um sie herum.Als das Wetter umschlägt, suchen wir Schutz in einer kleinen Kapelle. Es wird spürbar, warum das Erbitten himmlischer Kräfte in diesen abgelegenen Gegenden nicht nur eine historische Bedeutung hat. Ein goldener Ring prangt über dem Altar. Für den Ringsegen der Alp-Familien, steht geschrieben. Und tatsächlich ist der Ring überall präsent, wenn man ihn einmal entdeckt hat. Im Esssaal des Berggasthauses hängen goldene Ringe mit Teelichtern, im Regal der Leseecke finde ich ein gelbes Buch mit drei Ringen auf dem Umschlag, ja sogar der Uristier vom Wappen hat einen Ring in der Nase, ebenso wie die junge Frau, die später mit uns im Postauto zu Tal fährt.«Äs», Ring, Schutz und BannDort besorge ich mir als Erstes jenes leuchtend gelbe Buch des Arztes und Ethnografen Edouard Renner. Dieser lebte von 1891 bis 1952 in Altdorf, manche erinnern sich an ihn, wie er auf seinem Militärvelo zu den Kranken fuhr, mit der Statur und dem Aussehen eines Buddhas. Bekannt wurde er aber als Autor des Werkes «Goldener Ring über Uri», in dem er das Magische der hiesigen Denk- und Glaubensformen zu fassen sucht, die über Jahrhunderte mit Bräuchen gepflegt wurden. Gegen Hangrutsche vergräbt man ein Karfreitagsei. Wer Heimweh hat, isst ein Stück Agathabrot, gegen den «bösen Blick» trägt man ein Amulett, und kommt ein Gewitter, hilft Weihwasser. Die permanente Bedrohung durch Naturgewalten verlangte förmlich nach der Herbeirufung übernatürlicher Kräfte. Bis heute wird beim Einnachten um Schutz für alle Lebewesen auf der Alp gebetet. Von einer Anhöhe aus und so laut wie möglich, denn so weit die Stimme durch den hölzernen Milchtrichter reicht, soll auch der Schutzbann gehen.Auch dahinter steht jenes von Eduard Renner beschriebene Modell, in dem der «Ring» eine unstete Welt zusammenhalten soll. Gleichzeitig bleibt darin stets das «Äs» gegenwärtig: jene unkontrollierbare, ungreifbare Kraft, die in Lawinen, Steinsturz oder Krankheit jederzeit hervorbrechen kann. Besonders dort, wo der Mensch frevelt, indem er Mass und Ordnung verliert. Obwohl es ein Klassiker ist, kommt Renners Werk sperrig daher. Stets um Klassifizierung bemüht, trennt er streng zwischen Magie und Animismus. Ersteres erfasst Leib und Seele als Einheit, die in der Lage ist, alles Drohende mit einer Geste zu bannen. In seiner reinen Form kennt das Magische, das er als ältestes Erleben sieht, weder Götter noch Dämonen. Anders der später entstandene Animismus, bei dem das Übernatürliche mit Kult und Zauber beherrscht werden soll.Viel lebendiger schildert die Schriftstellerin Eva-Maria Müller den Volksglauben in einer Romanbiografie, die sie ihrer Urgrossmutter gewidmet hat. Einer lebensklugen Frau, die in Flüelen ein Hotel führte. «Das ist kein Aberglaube, sondern eine Art, die Welt zu sehen», sagt sie. «Wenn da etwa Lichter über dem Sumpf leuchten, dann ist das kein Gas, sondern es sind Seelen. Da wird nicht drüber nachgedacht, das sitzt tief», erinnert sie sich an eigene Erlebnisse als Kind auf der Alp.Sichtbar wird das auch, wenn es dunkel wird im Jahr. Dann wird das «Eigen» mit geweihten Palmzweigen geschützt, an Allerseelen brennen Kerzen auf den Friedhöfen, und während der Rauhnächte wird so manche Stube geräuchert. Dann gehen noch im heutigen Uri Volksglaube und katholische Praktiken ineinander über. Exemplarisch zeigt sich das im Kulturkloster oberhalb von Altdorf. Inzwischen ist Januar geworden. Während in Arth-Goldau dichter Nebel über den Dächern hängt, leuchtet der Himmel über Altdorf mittelmeerblau. Es herrscht eine jener Föhnlagen, bei denen der Süden plötzlich über den Gotthard weht und die Jahreszeiten durcheinanderwirbelt. Manche Altdorferinnen sollen für solche Tage die Sommerkleider immer griffbereit in einem Koffer unter dem Bett bereithalten.Gebären, Leben, Sterben, alles auf einer WegtafelDie Treppen hinauf zum ehemaligen Kapuzinerkloster sind steil. Fast scheint es, als würden die Felswände direkt aus der Rückseite des Gebäudes wachsen. Vor sechzehn Jahren sei das Kloster zu einem Seminarhaus umgestaltet worden, erklärt Claudia Herger bei Tee und Nüssen. Die letzten Kapuzinermönche seien andernorts untergebracht, heute bietet das Haus neben Seminaren auch Kulturveranstaltungen und spirituelle Angebote.«Generell ist die Naturverbundenheit hier noch stark», erzählt Herger. Während anderswo alles immer schneller werde, habe sich in Uri vieles gehalten, nicht zuletzt das Wissen um Pflanzenmedizin und die «Chrütli», die in grosser Vielfalt wachsen. Hinter dem Gebäude steigen wir durch die terrassierten Gärten den Hang hinauf, vorbei an Zypressen und immergrünen Pflanzen. Auf einer oberen Ebene ist ein Dankbarkeitsstein vergraben. Von dort blickt man über das ganze Städtchen, manchmal wird es mit frischer Milch bespritzt, für Fruchtbarkeit und Segen. Wenn angehende Ritualfachleute aus der ganzen Schweiz herkommen für ihre Ausbildung, um sich selbst und andere mit den natürlichen Zyklen verbinden zu lernen, ihrer Erde und Vergänglichkeit.«Die Berge verleihen einem eine gute Grösse», sagt die Künstlerin Nathalie Bissig. Alt Rüti, Isenthal, Frühling 2005.Überhaupt, so scheint beim Spazieren durchs Dorf, ist der Tod hier selbstverständlicher. Wer ins Kantonsspital will, kommt fast zwangsläufig auch an der prominent ausgeschilderten Aufbahrungshalle mit Kapelle vorbei. Gebären, leben, sterben, alles liegt auf derselben Wegtafel. Die einen kommen, die anderen gehen. Ein uraltes Gesetz, an dem hier niemand rütteln würde. Ausser vielleicht in der närrischen Zeit. Dann scheint sich für einige Tage alles umzukehren.Vor dem Telldenkmal treiben Seifenblasen durch den Graupelregen, Abba schallt aus Lautsprechern, Einkaufswagen voller Anker-Bier rumpeln durchs Dorf. Halbstarke, denen Zigaretten im Mundwinkel hängen, auf dem Kopf: Silberhaarperücken und Diademe. Daneben ziehen kindgrosse Jaguare, Plüschbärchen und Männer in roten Röcken vorbei. Anders als etwa in Basel versteckt man sich hier nicht hinter kunstvollen Larven. Die Verkleidungen sind beinahe trotzig banal: Trainerjacken aus den Achtzigern und Formel-1-Marlboro-Jacken.«Im Kontrollverlust liegt etwas Essenzielles»«Die Leute dürfen wieder einen Moment lang Kind sein», sagt die Künstlerin Nathalie Bissig. Seit Jahren beschäftigt sie sich mit Urner Sagen, Ritualen und Maskenbräuchen. Lange habe sie mit der Ästhetik der hiesigen Fasnacht gehadert, erzählt sie. Zu viel Plastik aus dem Billigladen. «Heute sehe ich die Schönheit an einem anderen Ort.» Gerade im gemeinschaftlichen Kontrollverlust liege etwas Essenzielles. Rituale seien immer auch eine Antwort auf Bedrohung gewesen, sagt sie. «Man war Naturgewalten ausgesetzt, die einem Angst machten. Also suchte man Wege, damit umzugehen.»Die Berge liessen einem gar keine andere Wahl, als sich zu ihnen in Beziehung zu setzen. «Sie verleihen einem eine gute Grösse», sagt Bissig. «Nämlich ziemlich klein.» In Städten wie Zürich hätten viele dieses Gefühl verloren und fühlten sich entkoppelt. In Uri prägten die Berge mit ihrer visuellen und energetischen Kraft extrem. Die Fasnacht versteht sie auch als eine Art kollektive Psychohygiene. Die Verwandlungen gäben dem Diffusen eine Form. Für einen kurzen Moment dürfe man aus der eigenen Rolle austreten. «Mittlerweile glaube ich fast, man trägt das ganze Jahr eine Maske», sagt sie. «Und an der Fasnacht legt man sie ab.»Kräuterdampf-Sitzbad statt «Yoni Steaming»Im Frühling ist die Bahnhofstrasse rosa gesprenkelt. Doch kurz nachdem auch die Magnolien ihr Wintermäntelchen abgelegt haben, fällt nochmals Schnee. Und während man in Airolo an der warmen Sonne Cappuccino trinkt, leuchten die Steilwände diesseits des Gotthards so weiss wie die Blüten an den Apfelbäumchen. «Die Natur ist hier so ursprünglich, du machst ein paar Schritte, und schon ist da Wildnis. Diese Verbindung zu ihr, die sitzt uns schon in den Knochen hier», sagt Nicole Infanger. Gemeinsam mit Cornelia Arnold bietet sie Rituale wie Schossraumsegnungen und Seminare für Frauen an.Einige Wochen später sitzen wir in ihrem Hexenhäuschen in Schattdorf im Kreis. In der Mitte, angeordnet auf einem ebenfalls kreisrunden Tuch, Kräuter und Blumen, kleine Kärtchen. Einen Nachmittag lang folgen wir den Lebensphasen, die sich in den Jahreszeiten ebenso wie im Menstruationszyklus der Frau spiegeln. «Kümmert euch um eure Bedürfnisse», mahnt Infanger zu Beginn. Das könne auch nur sein, morgens barfuss durch eine Wiese zu laufen oder sich einen Tee zu mischen. Etwa Melisse für Herz und Gebärmutter oder Johanniskraut gegen Verstimmungen. Es ist zu spüren, dass die hiesige Pflanzenwelt für die beiden nicht nur eine Seele besitzt, sondern viele.Annähern kann man sich diesen unter Anleitung der Urfrauen auch auf eine Weise, die im Internet als «Yoni Steaming» vermarktet wird. Hier heisst es schlicht: Sitzdampfbad. Dabei handelt es sich um ein jahrhundertealtes Selbstfürsorge-Ritual, bei dem der Intimbereich mit dem Dampf eines Kräutersuds gewärmt wird. Unter strenger Anleitung seiner Tochter wird die Kiste vom «Dädi» in der Werkstatt aus Fichtenholz gefertigt. Und so zeigt sich sogar an diesem Beispiel, dass manches auch nur im neuen Kleid wiederkehrt. Während Max Weber die Moderne 1917 noch als «Entzauberung der Welt» durch die Technik beschrieb, hat Edouard Renner über zwanzig Jahre später eine Welt festgehalten, in der das Beseelte weiterwirkt. Noch heute zeigt es sich, aber nicht als Konzept, sondern in Form neuer Praktiken.Dance into the wildEtwa, wenn sich die Urfrauen zum wilden Weibertanz treffen, bei dem sie «von der jungen Frau zur Liebenden werden, zur Zauberin, um bei der weisen Alten anzukommen. Im Herzschlag der Erde zu sterben, damit sie im Alltag neu geboren werden».Einige Tage später liegen die Felswände hinter den Dachfenstern wie Gemälde im Morgenlicht, so schön, dass der Moment fast ein wenig weh tut. Vielleicht denke ich, auf dem Weg zurück nach Zürich, geht es bei dem ganzen Magischen letztlich auch nur darum, sich irgendwie mit dem, was uns umgibt, zu verbinden. Einmal erlernt, kann man es überall anwenden. Denn zumindest das Gipfelkreuz, das schaue ich mir auch in Zukunft lieber von unten an.Seraina Kobler ist derzeit Kulturschreiberin am Institut Kulturen der Alpen in Uri, soeben ist ihr Roman «Tal der Schwalben» im Diogenes-Verlag erschienen.Ein Artikel aus der «NZZ am Sonntag»Passend zum Artikel
Magie in Uri: Wie alte Bräuche und moderner Zauber verschmelzen
Im Herzen der Schweiz sucht der Mensch zwischen Felswand und Autobahn Schutz vor den Mächten der Natur. Früher halfen Karfreitagseier und Bannrufe, heute Klangschalen und Kräuterdampf. Auf den Spuren von altem Volksglauben, neuem Zauber – und des Mythos vom goldenen Ring.







