Meghan und Harry kehren nach England zurück. Die Geschichte zeigt: Das dürfte Ärger gebenEine kleine Retrospektive.23.08.2026, 05.30 Uhr2 LeseminutenBereits heute Teil der royalen Geschichte: Harry und Meghan im Londoner Wachsfigurenkabinett von Madam Tussaud.PDDiesen Monat noch wollen Prinz Harry und Meghan offenbar von Kalifornien zurück nach London ziehen. So vermelden es britische Zeitungen. Die News kommt einigermassen überraschend, dachte man doch, das mit allerlei Wappen et cetera bestickte Tischtuch zwischen den beiden Abtrünnigen und dem royalen Heimteam sei ein für allemal zerschnitten. Immerhin hatten Harry und Meghan heftige Vorwürfe gegen das Windsor Castle erhoben (Rassismus!).Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Ganz so schlimm ist es nun aber wohl nicht gewesen, als dass es nicht zu einem Comeback kommen konnte. Über die Gründe muss man spekulieren. Vielleicht fand sich niemand mehr, der eine weitere TV-Staffel oder ein neues Buch der beiden finanzieren wollte. Oder ihnen ging der Stoff aus, um auf sich zu aufmerksam machen. Und nun? Der Blick ins Geschichtsbuch zeigt: das dürfte Ärger geben. Denn die Heimkehrer wollen in der Regel etwas abhaben vom königlichen Kuchen und verbinden ihre Landung auf der Insel mit der Hoffnung auf eine glorreiche Zukunft.«I weep for joy / To stand upon my kingdom once again», lässt Shakespeare seinen Richard II. jubilieren. Ein anderes Beispiel ist Charles Edward, der ebenfalls herangesegelt kam, um König zu werden. Im Erfolgsfall hätte er Charles III. geheissen, genau wie der heutige Regent. Das klappte dann aber nicht, und in Frauenkleidern versteckt musste Charles Edward wieder ausreisen. Doch nicht immer ging es für die Alteingessenen so glimpflich aus: Heinrich VII. etwa verharrte lange Jahre im Ausland, bis er endlich heimkehrte und Richard III. resolut vom Ross bugsierte.Solche Ambitionen dürften Meghan und Harry kaum hegen. Aber sie kehren zurück in eine Monarchie, deren Oberhaupt geschwächt ist, und dessen Herrschaft stärker bezweifelt wird denn je. Da braucht es wenig, um den Thron ins Wackeln zu bringen. Womöglich genügt dafür bereits die Ankündigung eines neues Podcast-Projekts.Ein Artikel aus der «NZZ am Sonntag»Passend zum Artikel
Das dürfte Ärger geben: Meghan und Harry zurück in England
Meghan und Harry zurück in England: Die Geschichte zeigt, dass das Ärger geben könnte











