Die Rückkehr von Prinz Harry und seiner Frau Meghan versetzt Großbritannien in Aufruhr. Denn im Gepäck haben der verlorene Sohn der Monarchie und seine amerikanische Frau nicht nur zwei Kinder und die Hoffnung auf ein neues Leben. Sie bringen auch Altlasten mit zurück auf die Insel, die viel schwerer sind, als es ihnen womöglich bewusst ist.Der Streit um den Personenschutz in seiner Heimat sollte Harry gezeigt haben, dass er sich erstens selbst zu wichtig nimmt und zweitens im Königreich gar nicht mehr erwünscht ist. Er scheint auch noch nicht verstanden zu haben, dass die Unterschiede zwischen kalifornischer Lebensart und britischer Tradition sich nicht darauf beschränken, dass es an der US-Westküste sonnig ist und in London regnet.Harry macht einen Kategorienfehler wie seine Frau. In den königlichen Mauern sitzt seit bald einem Jahrtausend die Tradition. Großbritannien besteht nicht einfach nur aus Rassisten in Schlössern, wie die amerikanische Schauspielerin annimmt. Wer das nicht zu verstehen versucht, der muss eigentlich gar nicht in den Schoß der Familie zurückkehren.Die beiden haben oft genug gezeigt, dass sie Äpfel mit Birnen verwechseln. Der Thronfolger Prinz William nimmt es ihnen übel. Mit der Rückkehr dient das Paar also nicht der Monarchie, sondern höchstens der Boulevardpresse. Womöglich verbirgt sich hinter der Nachricht des Tages also nur ein großes Missverständnis.
Rückkehr von Prinz Harry und Meghan: Ein großes Missverständnis?
Harry und seine Frau Meghan kehren ins Vereinigte Königreich zurück. Ist das eine gute Nachricht? Oder gibt es hier auf Harrys Seite ein großes Missverständnis?











