PfadnavigationHomePanorama„Telegraph“ exklusivPrinz Harry und Meghan planen noch in diesem Monat Umzug ins Vereinigte KönigreichVon Victoria WardStand: 23:14 UhrLesedauer: 5 MinutenPrinz Harry und Meghan auf einer Australien-Reise. Jetzt geht's zurück nach EuropaQuelle: picture alliance/empics/Jonathan BradyÜberraschung auf der Insel: Nach mehr als sechs Jahren will Prinz Harry mit seiner Familie nach England zurückkehren. Einen Wohnsitz und eine Schule für seine Kinder gibt es bereits, aber noch keine Aussichten auf eine Rückkehr ins Königshaus.Prinz Harry und seine Ehefrau Meghan planen eine Rückkehr nach Großbritannien. Das erfuhr der „Telegraph“, der wie WELT zum Axel Springer Global Reporters Network gehört, aus dem Umfeld des britischen Königshauses.Demnach will die Familie noch in diesem Monat von den USA nach Großbritannien umziehen und künftig in einem privaten, nicht zum Königshaus gehörenden Anwesen außerhalb Londons leben. Die Kinder des Paares, Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5), sollen im September eine Schule in Großbritannien besuchen.Derzeit gibt es keine Pläne, dass Harry und Meghan wieder offizielle Aufgaben für die Royal Family übernehmen. Der Umzug eröffnet jedoch die Möglichkeit, dass dies zu einem späteren Zeitpunkt geschehen könnte.König Charles III. wurde am Sonntag über die Pläne informiert. Nach Informationen des „Telegraph“ war der Umzug bei dem Treffen des Duke und der Duchess of Sussex mit dem König auf dessen Landsitz Highgrove im Juli noch kein Thema. Der Monarch soll sich über die Aussicht freuen, künftig wieder mehr Zeit mit Teilen seiner Familie verbringen zu können, sowohl privat als auch in einem offiziellen Zusammenhang.Gleichzeitig soll Charles deutlich gemacht haben, dass sich am Status von Harry und Meghan als nicht arbeitende Mitglieder des Königshauses und Privatpersonen nichts ändern werde. Auch Prinz William und Prinzessin Kate seien über den geplanten Umzug informiert worden.Sicherheitsvorkehrungen für Harry und Meghan sind noch offenNicht bekannt ist bislang, wie die Sicherheitsvorkehrungen für Harry und Meghan aussehen sollen. Änderungen wurden nicht angekündigt. Prinz Harry hatte mehrfach betont, dass er seine Familie ohne Polizeischutz nicht sicher nach Großbritannien bringen könne. Seit Jahren bemüht er sich vergeblich um eine entsprechende staatliche Absicherung.Lesen Sie auchIhre Anwesen in Montecito im US-Bundesstaat Kalifornien sowie in Portugal wollen die Sussexes behalten. Meghans Lifestyle-Marke „As Ever“, die nach Angaben ihres Umfelds erfolgreich läuft, soll von Großbritannien aus weitergeführt werden.Lesen Sie auchNach Angaben von Vertrauten soll das Vereinigte Königreich für längere Zeit der Hauptwohnsitz der Familie werden. Ob der Verbleib dauerhaft sein wird, sei allerdings noch offen. Der genaue Wohnort und die Schule der Kinder werden aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht veröffentlicht.Die Entscheidung fällt mehr als sechs Jahre nach dem Rückzug des Paares von seinen royalen Pflichten. Damals verließen Harry und Meghan das Königshaus, um finanziell unabhängig zu werden, und verzichteten darauf, ihre Anrede „HRH“ („His/Her Royal Highness“) zu nutzen.Harry soll seit Jahren nicht mit William gesprochen habenKönigin Elizabeth II. stellte 2021 nach einer zwölfmonatigen Überprüfung ihrer Situation klar, dass das Paar die Pflichten und Verantwortlichkeiten eines Lebens im öffentlichen Dienst nicht weiter wahrnehmen werde. Zugleich machte sie deutlich, dass es kein Modell zwischen königlicher Amtsausübung und kommerziellen Aktivitäten geben könne. Harry und Meghan entgegneten damals: „Ein Leben im Dienst anderer kann jeder führen. Dienst ist universell.“Nach ihrem Umzug in die USA erhoben die Sussexes eine Reihe brisanter Vorwürfe gegen die Royal Family. Sie berichteten unter anderem, Mitglieder der Königsfamilie hätten sich nach der Hautfarbe ihres ungeborenen Sohnes erkundigt. Meghan sprach zudem offen über Suizidgedanken und psychische Belastungen während ihrer Zeit im Königshaus.Lesen Sie auchIn Interviews kritisierte sie wiederholt den Umgang britischer Medien mit ihrer Person. 2022 sagte sie, sie könne in Großbritannien ihre Kinder niemals zur Schule bringen oder von dort abholen, ohne dass daraus ein öffentliches Medienereignis werde.Während sich das Verhältnis zwischen Harry und seinem Vater zuletzt verbessert haben soll, gilt die Beziehung zu seinem Bruder William weiterhin als schwer belastet. Nach Angaben aus dem Umfeld der Familie sollen die Brüder seit Jahren nicht miteinander gesprochen haben. William und Kate fühlen sich demnach durch die Enthüllungen in Harrys Autobiografie „Reserve“ („Spare“) und verschiedene Fernsehinterviews tief verletzt.Harry hat jedoch immer wieder betont, dass ihm Großbritannien fehle und er sich wünsche, dass seine Kinder das britische Leben und die Kultur des Landes kennenlernen. Ein Wohnsitz im Vereinigten Königreich würde ihm zudem ermöglichen, sich stärker seinen wohltätigen Projekten zu widmen.Die Invictus Games, deren Schirmherr Harry ist, finden im kommenden Juli in Birmingham statt. Harry hofft nach Informationen des „Telegraph“, dass König Charles die Sportveranstaltung für verwundete oder verletzte Veteranen gemeinsam mit ihm eröffnen wird.Zuletzt hatten Harry und Meghan bei ihrem Besuch in Großbritannien im vergangenen Monat König Charles und Königin Camilla auf Highgrove getroffen. Für Archie und Lilibet war es dem Bericht zufolge das erste Wiedersehen mit ihrem Großvater seit vier Jahren. Das Treffen wurde als wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer möglichen Versöhnung innerhalb der Familie gewertet.Lesen Sie auchBereits 2023 hatten die Sussexes mit dem Kauf einer Immobilie im portugiesischen Luxusresort Costa Terra in Melides ihre Präsenz in Europa ausgebaut. Portugal ist bei US-Auswanderern beliebt und bot lange sogenannte „Goldene Visa“ an, mit denen Investoren unter bestimmten Voraussetzungen eine Aufenthaltsgenehmigung in der Europäischen Union erhalten konnten.Das Axel Springer Global Reporters Network ist eine markenübergreifende Initiative, die Scoops, investigative Recherchen, Interviews, Meinungsstücke und Analysen globaler Relevanz veröffentlicht. Journalisten aller Axel-Springer-Marken – darunter „Politico“, „The Telegraph“, „Business Insider“, WELT, „Bild“, „Onet“ und „Fakt“ – kooperieren bei großen Geschichten für ein internationales Publikum. Die Berichterstattung erstreckt sich über alle Plattformen von Axel Springer: Online, Print, TV und Audio. 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