Für seinen Podcast „Ungeskriptet“ wollte Ben Berndt AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund und Sachsen-Anhalts Ministerpräsidenten Sven Schulze (CDU) gemeinsam an einen Tisch bringen. Das Duell kam nicht zustande. Inzwischen streiten Schulze und Berndt öffentlich über die Gründe. Nun legt der Podcaster weitere Nachrichten aus der damaligen Terminplanung vor.
Diese zeigen ein vollständigeres Bild der Darstellung Berndts. In der am 3. August aufgezeichneten Folge mit Siegmund hatte er gesagt, die „finale Aussage“ aus Schulzes Büro sei gewesen: „Ich stehe für ein Duell nicht zur Verfügung.“ Siegmund saß schließlich allein vor Berndt.
Inzwischen schreibt Berndt selbst, Schulze habe zunächst zwei Termine für ein Duell in Köln angeboten. Siegmund habe an beiden nicht gekonnt. Ein von Berndt veröffentlichter interner Chat vom 13. Juli nennt den 1. und 31. August als Vorschläge für eine Aufnahme mit Schulze.
Für einen Alternativtermin Siegmunds sei Schulze wiederum nicht verfügbar gewesen, schreibt Berndt. In einem weiteren Chat vom 20. Juli heißt es schließlich: „Abschließende Info: Schulze hat nur am 16.08. Zeit. Und: Er will sich auch nicht in eine Duell-Situation bringen.“ Auf die Nachfrage, ob damit ein einzelner Podcast mit Schulze statt eines gemeinsamen Gesprächs mit Siegmund gemeint sei, folgt die Antwort: „Ja genau.“













