Für seinen Podcast „Ungeskriptet“ wollte Ben Berndt AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund und Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) gemeinsam an einen Tisch bringen. Am 3. August wurde die Folge schließlich nur mit Siegmund aufgezeichnet. Nun streiten Berndt und Schulze öffentlich darüber, warum das Duell nicht zustande kam.
In der Folge mit Siegmund hatte Berndt gesagt, die „finale Aussage“ aus Schulzes Büro sei gewesen: „Ich stehe für ein Duell nicht zur Verfügung.“ Dass es Schwierigkeiten gab, einen gemeinsamen Termin zu finden, erwähnte er dabei nicht.
Schulze weist zurück, einem Duell ausgewichen zu sein. Er habe Berndt angeboten, den Podcast in Sachsen-Anhalt aufzunehmen. Die CDU nennt zudem Terminprobleme als Grund für das Scheitern: „Leider konnte kein Termin gefunden werden, an dem beide Kandidaten zeitgleich verfügbar waren“, teilte die Partei dieser Zeitung mit.
Ben Berndt sieht sich der Lüge bezichtigt
Berndt reagierte darauf mit einem neuen Video. Schulze habe Sachsen-Anhalt tatsächlich als Ort vorgeschlagen, sagt er darin. Für Berndt sei eine Aufnahme dort allerdings „von Anfang an keine Option“ gewesen.











