Auf mehr als eine Milliarde Euro beziffert der österreichische Landwirtschaftsminister den Dürreschaden, nun unterstützt der Staat mit fast einer Viertelmilliarde Euro. Auch der Deutsche Bauernverband drängt auf Staatshilfen.
21.08.2026, 19.19 Uhr
Trockenes Maisfeld bei Probstdorf in Österreich
Die österreichischen Bauern sollen mit 240 Millionen Euro aus der Staatskasse vor den Kosten der Dürreschäden bewahrt werden. Das Dürrehilfspaket der Regierung in Wien sieht unter anderem vor, Bäuerinnen und Bauern Sozialversicherungsbeiträge in Höhe von 140 Millionen Euro zu erlassen.
In weiten Teilen Europas herrscht Dürre, wie deutsche Landwirte spüren auch die österreichischen Bauern die Folgen. Die vergangenen zwölf Monate seien die trockensten seit Beginn der flächendeckenden Messungen im Jahr 1850 gewesen, sagte Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig von der konservativen ÖVP. Die Dürre habe im Agrarsektor einen Gesamtschaden von mehr als einer Milliarde Euro verursacht, betroffen seien fast alle Anbaupflanzen.














