Diese Woche gibt es Klänge zwischen Melancholie und dem Kreislauf von Entstehen und Vergehen – und dank International Music auch eine gute Dosis Fun.
Heinali und machte sich vor allem durch die Neubearbeitung mittelalterlicher Musik mit modularen Synthesizern einen Namen
Alina Garmash und Vitaliy Mariash
S urrealer Humor trifft auf tranceartige Hypnose – was gemeinhin ja nicht unbedingt verschwisterte Gefühlslagen sind. Doch bei dem Essener Trio International Music finden sie einem einzigartigen Mix aus melancholisch grundiertem Krautrock, Psychedelic, Indie-Rock und Kneipen-Atmo zusammen. Live legen sie beim Entfesseln ihrer Mischung aus Wahn und Sinn noch eine Schippe drauf. Ihr drittes Album „Endless Rüttenscheid“ ist seit zwei Jahren in der Welt – höchste Zeit, dass Peter Rubel, Pedro Goncalves Crescenti und Joel Roters es auf einer Berliner Bühne präsentieren (22. 8., 20 Uhr, Festsaal Kreuzberg, Link)
Am Montag beginnt dann die zwölfte Ausgabe des Pop-Kultur-Festivals (24.–30. August verschiedene Spielstätten, Link), ganze sieben Tage lang. Wobei die ersten beiden vor allem dem Diskurs gewidmet sind, in Gestalt von Panels und Lesungen – gibt es doch reichlich Redebedarf angesichts der Anfechtungen, denen sich Popkultur und die Subkulturen, die dranhängen, ausgesetzt sehen: von fragwürdigen Streamingplattformen über die Schwemme von KI-generierter Musik bis zum Clubsterben.









