Deutsche Sicherheitsbehörden haben im Spätsommer 2025 ein mutmaßliches russisches Waffendepot am Rand von Berlin ausgehoben, berichtet der Rechercheverbund aus „Süddeutscher Zeitung“, NDR und WDR. Der Generalbundesanwalt ermittle demnach wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat in dem Fall. Ein Tatverdächtiger sei noch im vergangenen Herbst in Rumänien festgenommen worden.Die Ermittler hätten einen Hinweis zu dem Versteck in einem Wald im brandenburgischen Grenzgebiet zu Berlin erhalten und daraufhin zwei Faustfeuerwaffen entdeckt, heißt es in dem Bericht. Statt die Waffen sicherzustellen, seien diese funktionsunfähig gemacht worden. Im Anschluss sei das Depot von Beamten überwacht worden. Es sei allerdings nicht erneut von den Tätern aufgesucht worden.Der Verfassungsschutz geht laut dem Bericht davon aus, dass die Waffen im Auftrag Russlands etwa für Attentate in Deutschland deponiert worden seien. Der Verfassungsschutzpräsident Sinan Selen warnt seit Längerem, dass Russland in Deutschland Anschläge auf Personen verüben könnte. Im Visier stünden dabei Rüstungsmanager, Oppositionelle im Exil und Ukraine-Unterstützer. (Tsp)