PfadnavigationHomePolitikDeutschlandVerdacht auf AnschlagGeneralbundesanwalt ermittelt nach Fund von Waffenlager in Wald bei BerlinStand: 14:23 UhrLesedauer: 2 MinutenIn einem Wald bei Berlin wurde ein geheimes Waffenlager entdeckt, das vermutlich russischen Agenten für Anschläge dienen sollte. Die Ermittler machten die Pistolen unbrauchbar und observierten das Versteck – bislang ohne Erfolg.In einem Wald bei Berlin sollen Sicherheitsbehörden zwei versteckte Handfeuerwaffen gefunden haben. Innenminister Dobrindt bestätigt: Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat.Im Zusammenhang mit dem Waffenfund in der Nähe von Berlin im vergangenen Jahr ermittelt die Bundesanwaltschaft gegen einen derzeit in Rumänien inhaftierten Tatverdächtigen wegen des Verdachts der Agententätigkeit und der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) bestätigte in einer Pressekonferenz entsprechende Berichte von NDR, WDR und „Süddeutscher Zeitung“. Es sei davon auszugehen, dass der Verdächtige einen Anschlag geplant habe; eine „Beteiligung fremder Mächte“ sei dabei nicht auszuschließen.Laut den Berichten waren vergangenen Spätsommer in dem Depot in einem Wald in Brandenburg zwei Handfeuerwaffen gelagert worden. Die Beamten hätten einen Hinweis auf das Versteck bekommen. Die gefundenen Waffen seien funktionsunfähig gemacht worden. Dann sei das Depot überwacht worden, aber ohne Erfolg. Möglicherweise hätten die Täter die Entdeckung mitbekommen, schreiben die Medien.Lesen Sie auchDie Medien berichten weiter, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz davon ausgehe, dass das Waffenlager im Auftrag russischer Geheimdienste angelegt wurde. Sie könnten für Anschläge hinterlegt worden sein. Nach WELT-Informationen ist bislang unklar, wofür die Waffen verwendet werden sollten. Das Bundesamt für Verfassungsschutz und die Bundesanwaltschaft wollten sich nicht öffentlich zu der Angelegenheit auf Anfrage von WELT äußern. Festnahmen in RumänienIm vergangenen Herbst waren in Rumänien zwei ukrainische Staatsbürger festgenommen worden, die sich nach rumänischen Medienberichten demnächst wegen eines mutmaßlichen Sabotageversuchs vor Gericht verantworten sollen. Die Ermittler werfen Vadym S. und Bohdan F. demnach vor, im Oktober 2025 Brandsätze in einer Filiale des ukrainischen Logistikunternehmens Nova Post in Bukarest deponiert zu haben. Lesen Sie auchNach Recherchen der rumänischen Zeitung „Libertatea“ stammen beide aus der heute von Russland besetzten ukrainischen Region Cherson. Vadym S. und Bohdan F. lebten zuletzt in Polen – S. in Błonie, F. in Częstochowa. Der rumänische Nachrichtendienst SRI soll damals erklärt haben, die beiden hätten zu einem europaweit agierenden Sabotagenetzwerk gehört, das von russischen Geheimdiensten gesteuert worden sei.Hinweis: Der Artikel wird laufend aktualisiert.ll/banjo/lp mit AFP
Dobrindt: Generalbundesanwalt ermittelt nach Fund von Waffenlager in Wald bei Berlin - WELT
In einem Wald bei Berlin sollen Sicherheitsbehörden zwei versteckte Handfeuerwaffen gefunden haben. Innenminister Dobrindt bestätigt: Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat.












