Stand: 20.08.2026 • 19:28 Uhr

Im Juli gelangten Zehntausende Migranten von Marokko aus in die spanische Exklave Ceuta - die meisten kehrten danach zurück. Für die dort verbliebenen Menschen richtet Spaniens Regierung jetzt Unterkünfte ein.

Gut einen Monat nach dem Massenandrang von Migranten haben die Behörden in der spanischen Exklave Ceuta mehr als 2.000 von ihnen umgesiedelt. Sie sollen in "temporären Aufnahmeeinrichtungen" untergebracht werden.

Ziel sei es, den verbliebenen Migranten eine Unterkunft zu bieten, "damit sie die Nächte nicht mehr auf der Straße oder am Strand verbringen müssen", erklärte das Migrationsministerium.

Mitte Juli hatten nach Angaben der spanischen Behörden etwa 72.000 Personen die neben Marokko gelegene Exklave Ceuta auf dem Landweg oder schwimmend erreicht, Dutzende kamen dabei ums Leben. Etwa 70.000 Migranten kehrten wenig später nach Marokko zurück oder wurden dorthin zurückgebracht.