Nach dem Massenansturm sind noch rund 1.800 Geflüchtete in der Exklave Ceuta. Die Regierung will sie von der Straße holen. 500 Mädchen sollen aufs Festland.
Eine Gruppe von Migranten, die am Donnerstag in Ceuta von der Polizei vom Strand zu Notunterkünften begleitetet wurde
Antonio Sempere/ap/dpa
afp | Drei Wochen nach dem Massenandrang von Migranten will die spanische Regierung zwei „temporäre Aufnahmeeinrichtungen“ in der spanischen Exklave Ceuta einrichten. Ziel sei es, den rund 1.800 dort verbliebenen Flüchtlingen eine Unterbringungsmöglichkeit zu bieten, „damit sie die Nächte nicht mehr auf der Straße oder am Strand verbringen müssen“, erklärte das Migrationsministerium am Donnerstag.
Ende Juli hatten nach Angaben der spanischen Behörden etwa 72.000 Migranten die neben Marokko gelegene Exklave Ceuta auf dem Landweg oder schwimmend erreicht; dutzende Menschen kamen dabei ums Leben. Etwa 70.000 Migranten kehrten wenig später nach Marokko zurück oder wurden dorthin zurückgebracht.







