PfadnavigationHomeRegionalesHamburgHamburger PolitikerinTrauer um frühere Finanzsenatorin und Parlaments-Pionierin Elisabeth KiauschStand: 17:27 UhrLesedauer: 2 MinutenIm Jahr 1988 wurde Elisabeth Kiausch (vorne rechts) Mitglied des Senats von Henning Voscherau Quelle: picture-alliance/dpa/Michael ProbstSie schuf „Jugend im Parlament“, trieb die Städtepartnerschaft mit St. Petersburg voran und schrieb als erste Parlamentspräsidentin Geschichte – jetzt nimmt Hamburg Abschied von Elisabeth Kiausch.Die frühere Hamburger Finanzsenatorin und Bürgerschaftspräsidentin Elisabeth Kiausch ist im Alter von 93 Jahren gestorben. Das teilte die Pressestelle des Parlaments mit.Die SPD-Politikerin zählte den Angaben zufolge zu den prägenden Persönlichkeiten der Hamburger Politik. Sie war von 1970 bis 2004 Abgeordnete der Bürgerschaft. Von Juni bis September 1987 sowie von 1991 bis 1993 habe sie als Bürgerschaftspräsidentin amtiert. Dabei sei sie die erste Frau an der Spitze eines bundesdeutschen Landesparlamentes gewesen, hieß es.1987/1988 leitete sie für ein Jahr die Hamburger Finanzbehörde. Damals war Klaus von Dohnanyi (SPD) Erster Bürgermeister der Hansestadt. Während ihrer Zeit als Bürgerschaftspräsidentin habe sich Kiausch unter anderem für die Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und St. Petersburg eingesetzt. Außerdem initiierte sie das Planspiel „Jugend im Parlament“.Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit (SPD) sprach der Familie im Namen des Parlaments ihr Beileid aus. Elisabeth Kiausch habe Geschichte geschrieben und viele Frauen dazu ermutigt, in die Politik zu gehen.Im Rathaus soll von Montag bis Sonntag kommender Woche ein Kondolenzbuch ausliegen. Zudem sei für Montag eine Trauerbeflaggung angeordnet worden. SPD-Fraktionschef Dirk Kienscherf sagte: „Elisabeth Kiausch war eine prägende Persönlichkeit der Hamburger Sozialdemokratie. Als Vorsitzende unserer Fraktion, als Senatorin und als Bürgerschaftspräsidentin hat sie die Arbeit der SPD in Bürgerschaft und Senat mitgestaltet und wichtige Impulse für die parlamentarische Arbeit gesetzt. Über drei Jahrzehnte lang gehörte sie der Hamburgischen Bürgerschaft an und setzte sich mit großem Engagement für die Menschen in unserer Stadt ein.“ Ihr politisches Wirken sei geprägt von Verantwortungsbewusstsein, Verlässlichkeit und dem festen Willen, Hamburg sozial und gerecht zu gestalten, gewesen.lno/jlau
Hamburger Politikerin: Trauer um frühere Finanzsenatorin und Parlaments-Pionierin Elisabeth Kiausch - WELT
Sie schuf „Jugend im Parlament“, trieb die Städtepartnerschaft mit St. Petersburg voran und schrieb als erste Parlamentspräsidentin Geschichte – jetzt nimmt Hamburg Abschied von Elisabeth Kiausch.








