Ganztag, Inklusion, kleine Klassen: In Hamburg ist man stolz auf die Erfolge der Schulpolitik. Dann verkündete Senatorin Ksenija Bekeris (SPD) mehr Regelstrenge und Einsparungen – und bringt damit viele Eltern gegen sich auf.
Bildungssenatorin Ksenija Bekeris, 48, verantwortet die Schulen und Kitas in Hamburg. Ehe sie Anfang 2024 dieses Amt übernahm, arbeitete sie selbst als Lehrerin.
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Kurz vor den Sommerferien erfuhren viele Eltern überraschend, dass ihren Kindern für das neue Schuljahr weniger Schulbegleitung bewilligt wurde – teils wurden die Stunden um mehr als die Hälfte gekürzt. Schulbegleiter helfen Kindern mit körperlichen Einschränkungen oder emotionalen Auffälligkeiten, am Unterricht teilzunehmen. Davon profitieren oft nicht nur die Betroffenen, sondern auch Lehrkräfte und die ganze Klasse. Eltern und Wohlfahrtsverbände werfen der Stadt nun vor, an den Schwächsten zu sparen. Bildungssenatorin Ksenija Bekeris (SPD) weist das zurück: Der Senat investiere sogar mehr Geld in die Schulbegleitung. Es gelte aber, die Regeln für die Vergabe genauer anzuwenden. Doch Schulbegleitung ist nicht das einzige Thema, das für Unruhe sorgt. Denn Bekeris kündigte auch Einsparungen an gebundenen Ganztagsschulen an und verordnete Lehrerinnen und Lehrern eine zusätzliche Arbeitsstunde. Hier erklärt sie ihre Entscheidungen.








