Mehr als drei Wochen ist es her, dass Friedrich Merz seinen bisher letzten beruflichen Auftritt absolvierte. Bei einer Pressekonferenz verabschiedete er sich am 29. Juli mit den Worten »Schöne Ferien« – und ward öffentlich seitdem nicht mehr gesehen.
Nun ist das Amt des Bundeskanzlers nicht nur politisch eine ziemliche Plackerei, sondern erfordert auch geradezu balzacsche Dienstzeiten. Der französische Schriftsteller soll üblicherweise 15 bis 17 Stunden am Tag gearbeitet haben. Merz dürfte über ein ähnlich volles Arbeitszeitkonto verfügen.












