Rund einen Monat vor der Wahl zum Abgeordnetenhaus läuft der Wahlkampf in Berlin auf Hochtouren. An Laternen, Straßenschildern und Ampeln prangen auf jeder Höhe bunte Wahlplakate mit Slogans, Versprechen und den Namen der Spitzenkandidaten. An Infoständen werden Flyer verteilt, wird der Dialog mit Bürgern gesucht. Und in Talkshows, Podcasts und Zeitungsartikeln buhlen die einzelnen Parteien um die Gunst der Wähler. Auch der SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach dürfte aktuell nur wenig zur Ruhe kommen. Vor wenigen Tagen war er bei „Jung & Naiv“ zu Gast und stellte sich den Fragen des Podcast-Hosts Tilo Jung – wobei seine Vorstellung nicht jeden überzeugt zu haben scheint. Ganz im Gegenteil: Der Berliner Comedian Felix Lobrecht ist außer sich und hat kein Verständnis für die Entscheidung der SPD, Krach zur Wahl zum Regierenden Bürgermeister aufzustellen.
Felix Lobrecht: „Habt ihr keinen Berliner gefunden?“
In der neuen Folge des Podcasts „Gemischtes Hack“, den Lobrecht zusammen mit Moderator und Comedy-Autor Tommi Schmitt macht, lässt er seinen Frust los. Zwar sieht der 37-jährige Stand-up-Comedian in Krach grundsätzlich einen „dynamischen und auf den ersten Blick nicht unsympathischen Typen“ – jedoch ist das eben, wenn überhaupt, nur die halbe Miete. „Im Laufe des Interviews denkst du dir: Ey Leute, was habt ihr euch denn bei dem schon wieder gedacht?“







