Nach der Enteignungsansage der Linken-Bundesspitze fragt die SPD, wer in der Linkspartei das Sagen hat. Kandidat Steffen Krach macht auch Druck wegen des Russischen Hauses.

Ob die Linkspartei das auch lustig findet?

Karim Kasdaghli

Steffen Krach legt im Streit mit der Linkspartei zum Thema Vergesellschaftung von Wohnraum nach. Gegenüber der taz sagt der Spitzenkandidat der Berliner SPD: „Es überrascht mich nicht, dass Frau Schwerdtner ihren Parteifreunden in Berlin eine rote Linie bei der Enteignungsfrage diktiert.“

Im Stern hatte die Linken Bundeschefin Ines Schwerdtner vergangene Woche die Vergesellschaftung privater Wohnungsunternehmen zur Bedingung für eine Koalition in Berlin gemacht. „Das ist für uns ganz klar: Es wird mit der Berliner Linken in der Regierung vergesellschaftet werden“, sagte sie im Podcast „5-Minuten-Talk“. „Das ist für uns gar keine Frage. Das kann ich Ihnen sehr sicher sagen.“