Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.Wichtige UpdatesTrump rudert zurück – Zoll-Einigung mit Kanada doch noch nicht fixTrump: Plane in diesem Jahr Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Trump pausiert Zölle gegen Kanada und will dafür Öl-PipelineUSA eskalieren Streit mit Internationalem StrafgerichtshofUS-Gesandter Kushner wirbt bei Netanjahu für Gaza-Friedensplan US-Staatsschulden überschreiten erstmals Marke von 40 Billionen DollarDie gesamte öffentliche Verschuldung der USA hat erstmals 40 Billionen Dollar überschritten. Damit ist sie in weniger als fünf Jahren um ein Drittel gestiegen. Zugleich ignorieren US-Gesetzgeber weiterhin Forderungen, gegen die historisch hohen Haushaltsdefizite vorzugehen.Die ausstehende öffentliche Verschuldung belief sich zum Geschäftsschluss am Dienstag auf 40,05 Billionen Dollar (34,31 Billionen Euro), wie aus einer veröffentlichten Mitteilung des Finanzministeriums hervorgeht. Erst im Januar 2022 hatte die Verschuldung die Marke von 30 Billionen Dollar überschritten. Das verdeutlicht den raschen Anstieg des Kreditbedarfs der Bundesregierung. Ein Ende ist nicht in Sicht.Die Republikaner lehnen seit Langem Steuererhöhungen zur Steigerung der Einnahmen ab. Beide Parteien scheuen zudem politisch unpopuläre Kürzungen bei Gesundheits- und Altersleistungen für Senioren. Viele Beobachter erwarten, dass der Kongress und die jeweilige Regierung erst handeln werden, wenn sie durch Verwerfungen an den Finanzmärkten dazu gezwungen werden.An Diskussionen über das Problem mangelt es in Washington nicht. Finanzminister Scott Bessent sagte etwa, ein wesentlicher Grund für seinen Einstieg in die Politik sei gewesen, zur Bekämpfung von Defiziten beizutragen. Diese bewegen sich in einem Tempo, das außerhalb großer Kriege, Pandemien oder schwacher Arbeitsmärkte beispiellos ist.Trump rudert zurück – Zoll-Einigung mit Kanada doch noch nicht fixDie USA und Kanada haben sich entgegen früheren Äußerungen von US-Präsident Donald Trump doch noch nicht auf ein Handelsabkommen geeinigt. Trump sagte, die USA würden „wahrscheinlich ein Abkommen mit Kanada schließen. Ich glaube, wir haben eine Einigung“. Stunden zuvor hatte Trump Reportern noch gesagt, dass es eine Einigung gebe. Der kanadische Ministerpräsident Mark Carney erklärte auf X, beide Seiten würden sich „auf eine Einigung zubewegen“. Ein Insider sagte, dabei könnten die USA einige umstrittene Zölle auf in Kanada hergestellte Pkw und Lkw sowie auf wichtige Metalle senken.Die USA hatten im vergangenen Jahr unter Berufung auf ein Gesetz zur nationalen Sicherheit Zölle auf Stahl, Aluminium und Autos verhängt, was Kanada zu Gegenmaßnahmen veranlasste. Carney hat wiederholt gesagt, die Nachbarn führten einen Handelskrieg.Einem Insider zufolge soll das jetzt vorgeschlagene Abkommen die höchsten Zollsätze für in Kanada hergestellte Pkw und Lkw von derzeit 25 auf 15 Prozent senken. Auf der Branche hieß es, auch dieser Satz könne die kanadische Automobilproduktion in Existenznot bringen. Kanada dränge daher darauf, den Satz auf zehn Prozent zu senken.Es ist unklar, ob die Frage der Autozölle noch in dieser Woche geklärt oder bis zu einer geplanten Überprüfung des Handelsabkommens zwischen den USA, Mexiko und Kanada verschoben wird, die sich voraussichtlich bis 2027 hinziehen wird.Trump: Plane in diesem Jahr Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim US-Präsident Donald Trump will sich nach eigenen Worten in diesem Jahr mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un treffen. Trump antwortete in Washington auf die entsprechende Frage eines Journalisten: "Ja, das werde ich." Er kenne Kim sehr gut und verstehe sich gut mit ihm. "Er verfügt über 57 sehr mächtige Atomwaffen", erklärte der US-Präsident zudem und fügte hinzu, das hätte niemals zugelassen werden dürfen. "Wäre ich Präsident, hätte ich das nicht zugelassen. Aber er hat sie nun einmal."Dass Trump eine konkrete Zahl mutmaßlicher nordkoreanischer Atomwaffen nennt, ist höchst ungewöhnlich. Die US-Regierung veröffentlicht keine offiziellen Schätzungen. Das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri schätzte die Zahl im Juni auf rund 60.Trump hatte sich während seiner ersten Amtszeit 2018 und 2019 wiederholt mit Kim getroffen. Die diplomatischen Bemühungen scheiterten jedoch an der US-Forderung nach einer nuklearen Abrüstung Nordkoreas. Jüngst hatte er das US-Verteidigungsministerium angewiesen, gemeinsame Militärübungen mit Südkorea auszudünnen. Die Manöver würden eine unangemessene und feindselige Botschaft an Nordkorea senden, hatte er erklärt. Nordkorea sei nicht bedrohlich, sondern respektvoll gewesen. Trump lässt Helikopterplatz am Weißen Haus bauen US-Präsident Donald Trump lässt auf dem Gelände des Weißen Hauses einen Helikopterplatz errichten und verändert damit erneut das Aussehen des Amtssitzes. Der 80-Jährige führte Journalisten auf der Südseite über die Baustelle. Als Grund für den Landeplatz mit Granitboden nannte Trump, dass neue Hubschrauber bislang nicht auf dem Rasengelände landen können. Die Leistung der Triebwerke sei so groß, dass beim Landevorgang Rasenstücke herausgerissen und herumgeschleudert würden. Bislang waren deshalb ältere Modelle im Dienst.Trump sagte auch, dass der US-Hubschrauberhersteller den Landeplatz finanziere. Medien hatten vor Längerem berichtet, dass es bereits seit Jahren Pläne für den Helikopterlandeplatz gegeben habe. Die Anschaffung neuer Hubschrauber hätten wegen der Probleme für den Rasen die Frage nach einem eigenen Landeplatz aufgebracht. In Medienberichten stand auch, dass die Bauweise der neuen Hubschrauber die Gefahr berge, den Rasen durch heiße Luft, die nach unten geleitet werde, in Brand zu setzen. US-Präsidenten steigen auf der Südseite des Weißen Hauses auf einer Rasenfläche in die Helikopter.Trump hat seit Beginn seiner zweiten Amtszeit Anfang 2025 bereits an mehreren Stellen das Aussehen des Weißen Hauses verändert: Er ließ etwa den Ostflügel abreißen und plant einen umstrittenen riesigen Ballsaal. Das Oval Office wurde zudem üppig mit Gold verziert. Außerdem hat er zwei riesige Fahnenmasten aufstellen lassen. Trump pausiert Zölle gegen Kanada und will dafür Öl-PipelineKurz vor dem Inkrafttreten neuer Zölle auf eine Reihe von kanadischen Produkten hat US-Präsident Donald Trump seine Pläne auf Eis gelegt. Die Erhebung der Importgebühren solle um drei Tage ausgesetzt werden, damit beide Seiten einen Deal für das Öl-Pipeline-Projekt Keystone XL abschließen könnten, teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit. Unterhändler beider Länder hatten laut Berichten bis zum letzten Moment verhandelt. Kanadas Premierminister Mark Carney hatte am Montag angekündigt, auf jedes Szenario vorbereitet zu sein, und aus einer „Position der Stärke“ zu verhandeln. Bei Keystone XL handelt es sich um ein von Trumps demokratischem Amtsvorgänger Joe Biden blockiertes Öl-Pipeline-Projekt. Schon länger hegt der Republikaner Trump den Wunsch, trotz Bedenken von Umweltschützern das Projekt wiederzubeleben. Bei dem eigentlich schon vor Jahren ad acta gelegten Projekt ging es um die 1900 Kilometer lange Erweiterung der 2010 in Betrieb genommenen Keystone Pipeline, die von der kanadischen Provinz Alberta in die USA führt. Durch die Röhre sollte aus Teersand gewonnenes Öl bis zur Küste am Golf von Mexiko gepumpt werden. Doch Umweltschützer hatten mit ihrem jahrelangen Protest gegen die Ölindustrie Erfolg: Die Betreiber und die Regierung von Alberta bliesen das XL-Projekt im Juni 2021 ab. In dem Handelsstreit der beiden benachbarten Länder wollte Trump ursprünglich einen Zoll von 50 Prozent auf eine lange Liste kanadischer Produkte erheben. Die Aufschläge sollten auf kanadischen Wein, Hockeyschläger, Möbel, Milchprodukte und weitere Güter erhoben werden. Sie wären mit Beginn des Mittwochs (Ortszeit) eigentlich in Kraft getreten.Mehr zu den im Juli neu verhängten Zöllen der Trump-Regierung lesen Sie hier: USA und Südkorea kürzen Militärmanöver um die HälfteSüdkorea und die USA werden ihre derzeit laufenden Militärübungen um die Hälfte kürzen. Wie Südkoreas Generalstab mitteilte, wird das Manöver auf Wunsch der USA bereits am Freitag enden. Ursprünglich war geplant, dass die seit Montag laufenden Militärübungen mit dem Titel „Ulchi Freedom Shield“ bis zum 27. August andauern.Laut einem Bericht des öffentlich-rechtlichen südkoreanischen Rundfunksenders KBS sollen die Streitkräfte beider Länder zwar wie auch in vorherigen Jahren die Verteidigung gegen einen simulierten Angriff aus Nordkorea üben. Die zuvor ebenfalls vorgesehene Gegenoffensive wurde jedoch vollständig gestrichen. Von offizieller Seite wurde dieser Punkt bislang nicht bestätigt. Bereits am Wochenende hatte US-Präsident Donald Trump in einem Post auf der Online-Plattform Truth Social angekündigt, das gemeinsame Militärmanöver mit Südkorea deutlich kleiner ausfallen zu lassen – weil nicht mehr genügend Zeit bleibe, um es komplett abzusagen. Er verwies dabei auf seine angeblich „sehr gute Beziehung“ zu Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un. Die Militärmanöver sendeten ein „völlig unangemessenes und feindseliges Signal“ an ein Land, das – solange er Präsident gewesen sei – keine Bedrohung dargestellt und sich respektvoll verhalten habe, schrieb Trump.Ungeachtet der jüngsten Entwicklungen reagierten Nordkoreas Staatsmedien mit scharfer Kritik auf die seit Montag laufenden Militärübungen. Feindliche Staaten, die die Souveränität Nordkoreas verletzten, würden „jederzeit ins Visier unserer vernichtenden Vergeltungsmaßnahmen“ geraten, hieß es in einem Artikel der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA, die als Sprachrohr des Machtapparats in Pjöngjang fungiert.USA eskalieren Streit mit Internationalem StrafgerichtshofDie USA verschärfen ihr Vorgehen gegen den Internationalen Strafgerichtshof. Sie verhängten am Dienstag Sanktionen gegen deren Präsidentin Tomoko Akane und einen leitenden Anwalt des Gerichts. US-Außenminister Marco Rubio teilte mit, die Maßnahmen richteten sich gegen die japanische Richterin sowie den senegalesischen Juristen Abdoulaye Seye. Grundlage sei ein 2025 von US-Präsident Donald Trump erlassenes Dekret. Die Sanktionen frieren mögliche Vermögenswerte der Betroffenen in den USA ein und schließen sie weitgehend vom US-Finanzsystem aus. Das US-Finanzministerium räumte eine Frist bis zum 17. September ein, um laufende Geschäfte mit Akane abzuwickeln.Rubio begründete den Schritt damit, dass die beiden Juristen an Bemühungen des Gerichts (IStGH) beteiligt gewesen seien, gegen Regierungsvertreter von Staaten zu ermitteln, die dessen Zuständigkeit nicht anerkennen. Die USA hatten bereits im vergangenen Jahr Sanktionen gegen IStGH-Vertreter verhängt. Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag verfolgt seit 2002 schwerste Verbrechen wie Völkermord, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Das Gericht steht vor allem wegen des Haftbefehls gegen Netanjahu seit 2024 unter starkem Druck der US-Regierung. Israels Ministerpräsidenten werden Kriegsverbrechen im Gazastreifen zur Last gelegt. Netanjahu weist die Vorwürfe entschieden zurück. Berichte: USA und Kanada verhandeln über niedrigere AutozölleDie USA und Kanada verhandeln Kreisen zufolge über eine Senkung der US-Zölle auf kanadische Fahrzeuge. Im Gespräch sei eine Reduzierung auf 15 Prozent nach Abzug bestimmter Wertanteile, sagten drei mit den Gesprächen vertraute Personen am Montag. Die beiden Länder stehen unter Zeitdruck, da am Mittwoch eine Frist für neue US-Zölle auf weitere kanadische Waren im Wert von 20 Milliarden Dollar ausläuft. Eine Einigung würde eine deutliche Entlastung für die kanadische Autoindustrie bedeuten. Derzeit erhebt die Regierung von US-Präsident Donald Trump Zölle von 25 Prozent auf Autoimporte aus Kanada, die sie mit der nationalen Sicherheit begründet.Knackpunkt der Verhandlungen ist demnach die Frage, welche Wertanteile von den Zöllen ausgenommen werden sollen. Die US-Unterhändler bestünden darauf, dass nur der Wert von in den USA hergestellten Teilen abgezogen werden dürfe. Kanada fordere jedoch, den gesamten nordamerikanischen Wertanteil zu berücksichtigen, also auch Teile aus Kanada und Mexiko. Dies könnte den effektiven Zollsatz auf in Nordamerika gebaute Fahrzeuge in den einstelligen Bereich drücken, hieß es aus Industriekreisen. Zum Vergleich: Für Autoimporte aus der EU, Japan und Südkorea fallen in den USA Zölle von 15 Prozent an, für die meisten britischen Fahrzeuge sind es zehn Prozent.Umfrage: Zustimmung für Trump fällt auf Tiefstwert von 33 Prozent Die Zustimmung für US-Präsident Donald Trump unter den Amerikanern ist einer Umfrage zufolge auf den niedrigsten Stand seiner aktuellen Amtszeit gefallen. In einer aktuellen Erhebung von Reuters/Ipsos äußerten sich lediglich 33 Prozent der Befragten zufrieden mit Trumps Arbeit im Weißen Haus, während 64 Prozent unzufrieden waren. Einen Großteil der US-Bürger treibt demnach die Sorge um, dass der Krieg der USA mit Iran noch lange andauern wird. Die 33 Prozent sind der schlechteste Wert seit Dezember 2017 während Trumps erster Amtszeit. Bei der bislang letzten Erhebung Anfang August war Trump noch auf 35 Prozent gekommen.Rund 80 Prozent der US-Bürger – darunter 87 Prozent der Demokraten und 71 Prozent der Republikaner – gehen der Umfrage zufolge davon aus, dass das militärische Engagement der USA in Iran über einen längeren Zeitraum anhalten wird. Nur 16 Prozent erwarten ein Ende des Konflikts binnen weniger Wochen. Trump, der im Wahlkampf versprochen hatte, die Inflation in Schach zu halten und lange Kriege zu vermeiden, hatte nach den gemeinsamen Angriffen mit dem Verbündeten Israel zunächst ein Ende binnen weniger Wochen in Aussicht gestellt. Die Auseinandersetzung hat ein Fünftel des weltweiten Ölhandels lahmgelegt und einen drastischen Anstieg der Benzinpreise ausgelöst. Dies belastet auch US-Haushalte und bringt Trumps Republikaner unter Druck, die bei den Zwischenwahlen im November ihre Mehrheiten im Kongress verteidigen wollen. Für die landesweite Online-Umfrage von Reuters/Ipsos wurden 1166 Erwachsene befragt. Die Fehlermarge liegt bei drei Prozentpunkten. US-Gesandter Kushner wirbt bei Netanjahu für Gaza-Friedensplan Der US-Sondergesandte Jared Kushner ist in Jerusalem mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu zusammengetroffen. Ziel der Begegnung war es, den ins Stocken geratenen Gaza-Friedensplan von US-Präsident Donald Trump voranzutreiben. Am Sonntag hatte Kushner in Kairo den Anführer der radikalislamischen Hamas, Chalil al-Hajja, getroffen. Es war die zweite bekannte Zusammenkunft von Trumps Schwiegersohn mit Vertretern der Hamas, die von den USA als Terrororganisation eingestuft wird. An den Gesprächen in Jerusalem nahm zudem Nikolaj Mladenow teil, wie Insider berichteten. Der Bulgare ist Beauftragter des sogenannten Friedensrats für den Gazastreifen. Eine Stellungnahme aus Netanjahus Büro lag zunächst nicht vor. Trumps Friedensplan sieht einen schrittweisen Abzug der israelischen Truppen aus dem Gazastreifen vor und eine gleichzeitige Entwaffnung der Hamas. Eine internationale Stabilisierungstruppe soll die Sicherheit gewährleisten. Netanjahu lehnt diese Vereinbarung jedoch ab. Er fordert, dass sich das israelische Militär erst nach einer vollständigen Entwaffnung der Hamas und anderer radikaler Gruppen zurückzieht.Warum Trumps „Friedensplan“ bisher nicht funktioniert und die Not im Gazastreifen immer größer wird, schreibt SZ-Korrespondentin Kristiana Ludwig: Trump weist Reduktion von Militärmanövern mit Südkorea anUS-Präsident Donald Trump hat das Verteidigungsministerium angewiesen, die gemeinsamen Militärmanöver mit Südkorea deutlich zu reduzieren. Dies teilte er am Sonntag auf seiner Online-Plattform Truth Social mit. Es sei zwar zu spät, die für den 17. bis 27. August geplanten jährlichen Übungen „Ulchi Freedom Shield“ komplett abzusagen, er sei jedoch nicht glücklich über die US-Teilnahme, erklärte Trump. Der Präsident verwies zur Begründung auf seine sehr gute Beziehung zum nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un. Die Manöver seien teuer und sendeten ein völlig unangemessenes und feindseliges Signal an ein Land, das sich während seiner Präsidentschaft respektvoll und nicht bedrohlich verhalten habe, schrieb Trump.Trump kritisierte zudem die Haltung Südkoreas im Konflikt der USA und Israels mit Iran. Er habe den südkoreanischen Präsidenten kürzlich gefragt, ob sich das Land an der Denuklearisierung Irans beteiligen wolle, was dieser mit den Worten „Nein danke“ abgelehnt habe.Nach Erdbeben: Kolumbien bittet Trump um Aussetzung der Zölle Kolumbiens Präsident Abelardo de la Espriella hat angesichts der enormen Erdbebenschäden in seinem Land bei US-Präsident Donald Trump um eine Aussetzung der Zölle gebeten. Dies teilte der neue kolumbianische Staatschef auf X mit. Von Trump gibt es bislang keine öffentliche Reaktion dazu.De la Espriella berichtete von einem zehnminütigen Telefonat mit seinem Amtskollegen, der ihn im Wahlkampf unterstützt hatte. Bei dem Gespräch habe er Trump gebeten, eine „vorübergehende Aussetzung der hohen Zölle zu erwägen, die kolumbianische Produkte betreffen“. Dadurch solle kolumbianischen Unternehmern Erleichterung verschafft werden, die aufgrund des Erdbebens „sehr schwierige Zeiten“ durchlebten. Erst im Juli hatten die USA die Zollgebühren auf kolumbianische Waren (mit Ausnahmen) von 10 auf 12,5 Prozent erhöht. Das südamerikanische Land war am Montag von einem der schwersten Erdbeben der vergangenen Jahrzehnte heimgesucht worden, das fast 300 Todesopfer forderte.Die Trump-Regierung hatte Hilfen für Kolumbien in Höhe von 26,5 Millionen US-Dollar (rund 22,9 Millionen Euro) angekündigt. Die USA unterstützen mit Rettungsteams, aber auch mit Lebensmitteln, Notunterkünften und medizinischen Hilfsgütern. De la Espriella dankte Trump für die „Solidarität und Unterstützung“ der USA. Vor wenigen Tagen trat Kolumbien Trumps Anti-Drogen-Bündnis „The Shield of the Americas“ bei. Dabei vereinbarten Kolumbien und die USA laut US-Verteidigungsminister Pete Hegseth auch gemeinsame militärische Operationen gegen die Drogenkartelle. Truppen nur für Trump-Loyalisten? USA schicken offenbar Nato-Verbündeten FragebogenDie USA wollen offenbar wissen, wie loyal die einzelnen Nato-Verbündeten gegenüber der Politik des US-Präsidenten Donald Trump sind, bevor sie militärische Ressourcen zur Verteidigung des Bündnisses kürzen. In einem Dokument, das kürzlich wohl an die Mitgliedstaaten verschickt wurde und über das die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, stellen die USA eine Reihe von Fragen, mit denen die Unterstützung für den Kurs des Präsidenten ermittelt werden soll. Hat das Land die US-Außenpolitik „öffentlich unterstützt“? Welche „Einschränkungen“ hat das Land dem US-Militär bei der Nutzung seiner Stützpunkte auferlegt? Kauft es Waffen in den USA? Außerdem wird laut Bloomberg gefragt, ob sich das Land „öffentlich gegen Vorschriften ausgesprochen“ hat, die Verträge mit US-Firmen „behindern“. Die Verknüpfung der langjährigen Sicherheitsverpflichtungen der USA mit einer solchen Loyalität würde die transatlantischen Beziehungen der Nachkriegszeit auf den Kopf stellen, die auf militärischen Garantien der USA beruhten, welche viele politische Meinungsverschiedenheiten überwanden. Der Fragebogen trifft wenige Wochen nach Beginn der sechsmonatigen Überprüfung der militärischen Präsenz der Trump-Regierung in Europa ein, die voraussichtlich bis Dezember abgeschlossen sein wird. Dieser Schritt hat die Nato-Verbündeten dazu veranlasst, sich auf erhebliche Kürzungen der amerikanischen Unterstützung einzustellen, darunter bei den in Europa stationierten Truppen und den militärischen Ressourcen, die die USA im Falle eines Angriffs entsenden würden. Ein Nato-Vertreter bestätigte, dass die USA bei dieser Überprüfung mit den Verbündeten zusammenarbeiten, äußerte sich jedoch nicht zu dem Schreiben. Das Pentagon gab keinen Kommentar ab. Umstrittener Ballsaal: Trump schaltet Supreme Court ein Im Rechtsstreit um den umstrittenen Ballsaal im Weißen Haus hat sich die Regierung von US-Präsident Donald Trump an den Supreme Court gewandt. Sie forderte wie erwartet den Obersten Gerichtshof auf, die Entscheidung einer unteren Instanz auszusetzen, um den Bau an Trumps Prestigeprojekt fortsetzen zu können. Zur Begründung behauptete die Regierung in ihrem Antrag an das Gericht, dass der „Bau des integrierten Militärkomplexes, einschließlich eines absolut sicheren Ballsaals“ für die nationale Sicherheit unverzichtbar sei.In dem langen Rechtsstreit hatte vergangene Woche ein Berufungsgericht entschieden, dass Trump seinen Ballsaal nicht eigenmächtig bauen darf. Stattdessen müsse er die Zustimmung des Kongresses einholen, der Bau müsse daher bis auf Weiteres eingestellt werden. Das Gericht gab der Trump-Regierung allerdings 14 Tage Zeit, bevor die Entscheidung in Kraft tritt, um gegen sie vorzugehen und den Fall vor den Obersten Gerichtshof zu bringen.Mehr ladenTickarooLive Blog Software
USA News: US-Staatsschulden überschreiten erstmals Marke von 40 Billionen Dollar
Damit ist die Verschuldung in weniger als fünf Jahren um ein Drittel gestiegen. Dennoch lehnen die Republikaner Steuererhöhungen ab, beide Parteien scheuen Kürzungen etwa bei Gesundheitsleistungen.










