Wer schon einmal für einige Stunden in seinem Handy versunken ist, weiß, wie stark das Gefühl des Ausgeliefertseins werden kann. Die Bilder auf Social Media strömen auf einen ein, sie lösen etwas aus, manche Bilder tauchen mehrmals auf, andere schaut man sich abermals an. Es ist schwer, sich in diesem Umfeld bewusst für oder gegen etwas zu entscheiden. So ist es auch mit den Bildern dieses Sommers, in denen in Europa die Wälder brennen. Man ist nicht nur versunken, manchmal versinkt man in den Eindrücken. Dabei wäre es gerade bei Themen, die uns so umfassend betreffen wie die klimatischen Veränderungen und ihre Folgen, doch gut, selbst zu agieren und nicht nur bloßer, überforderter Konsument zu sein.
Soziale Medien: Kein Foto muss uns bewegen. Wir selbst müssen uns bewegen
Wir haben verlernt, Bilder von Katastrophen miteinander zu sehen und gemeinsam auszuhalten. Dabei ist hier ein Schlüssel gegen unsere Ohnmacht versteckt.









