Seit Dienstagabend läuft der Großeinsatz am Wald im Süden der Stadt Plauen. Sieben Hektar im „Schwarzen Holz“, einem von Wanderwegen durchzogenen Waldstück zwischen den Ortsteilen Unterlosa und Meßbach, standen anfangs in Flammen. Am Donnerstag konnte erste Entwarnung gegeben werden, der Brand flammte nur vereinzelt auf – mit einer Infrarotkamera-Drohne wurden Glutnester aufgespürt und gelöscht. Löschhubschrauber der sächsischen Polizei sorgten für viel kühles Nass von oben und verhinderten so das Übergreifen des Brandes auf benachbarte Waldstücke.

„Durch die extreme Hanglage konnten die bis zu 180 Einsatzkräfte nur mühsam und zu Fuß in den Wald vordringen und die Glutnester im teilweise über hundert Grad heißen Boden aufspüren und eliminieren“, erläuterte Brandschutz-Fachgebietsleiter Patrick Heinritz, der am Freitag aber ankündigte, die Anzahl an Feuerwehrleuten über das Wochenende deutlich zu reduzieren. Noch vor Ort sind die THW-Mitglieder aus Teilen Sachsens, Thüringens und Bayerns, die in der Nacht zum Donnerstag eine zweieinhalb Kilometer lange Wasserleitung mit diversen Wasserreservoirs und Pumpstationen vom Eidlohsee in Taltitz bis an den Waldrand gelegt hatten.

Schweres Forstgerät ist mittlerweile im Einsatz