Die Ausdehnung des Waldbrandes im Plauener Süden scheint gestoppt. Das zumindest haben die Verantwortlichen der Stadt Plauen am Donnerstagmorgen erklärt. Die Brandbekämpfung im steilen Gelände dauere weiter an. Durch die feuchtkalte Witterung in der Nacht zu Donnerstag sei das Einsatzgeschehen im sieben Hektar großen Einsatzgebiet begünstigt worden.

Bereits aus der Ferne zeigt sich ein dystopisches Bild des Brandgeländes. Am Morgen war der über dem Waldgebiet stehende Rauch deutlich zu sehen.

© Stadt Plauen

Die Drohne der Johanniter-Unfall-Hilfe fliegt durchgängig über dem Brandgebiet. Das Gebiet wird fortlaufend mittels optischer und Wärmebildkameras aus der Luft auf Glutnester überprüft, die immer wieder Löschtrupps – teilweise unter Atemschutz – erfordern. Um schnell auf potenzielle Windrichtungsveränderungen reagieren zu können, würden die Wetter- und Windprognosen kontinuierlich im Lagezentrum ausgewertet.

Aufgrund der unwegsamen Hanglage wird die Brandbekämpfung seit dem Morgen auch wieder durch den Einsatz eines Löschhubschraubers aus der Luft unterstützt. Um die Mittagszeit ist erneut der Anflug eines zweiten Löschhubschraubers vorgesehen. „Die Löscharbeiten gestalten sich anspruchsvoll. Das Brandgebiet liegt an einem steilen Hang und weist durch vorangegangene Renaturierungsmaßnahmen einen hohen Bestand an Boden- und Totholz auf“, erklärte Nadine Läster, die Pressesprecherin der Stadt Plauen, zur momentan nach wie vor angespannten Situation vor Ort.