Es ist ein beliebtes Ausflugsziel der Plauener und auch der gern genutzte Plauener Rundwanderweg führt durch das „Schwarze Holz“ zwischen den Plauener Ortsteilen Unterlosa und Meßbach. Nun wurde das Waldstück zu einem Gutteil Raub der Flammen. Am gestrigen Abend wurde die Feuerwehr zu einem „Vegetationsbrand“ gerufen. Wer hier eine schnelle Löschmaßnahme erhoffte, wurde enttäuscht.

Den ganzen Abend, über die gesamte Nacht und auch jetzt – am Mittwochfrüh – kämpfen die Floriansjünger mit dem Feuer. Bis zu 120 Einsatzkräfte seien vor Ort gewesen, sagt Stadtsprecherin Nadine Läster, um den Brand in einem Privatwald einzudämmen. Anwohner im Umkreis von zwei Kilometern wurden ersucht, ihre Fenster und Türen geschlossen zu halten. Über die Nacht sei die Anzahl der Feuerwehrleute vor Ort reduziert worden, um wenigstens einigen Kameraden eine Ruhepause zu ermöglichen, war aus der Einsatzleitung zu vernehmen.

Der abgebrannte Wald bei Meßbach gibt nun ein jämmerliches Bild ab. Mittels Drohnen wurde versucht, weitere Glutnester ausfindig zu machen.

© Stadt Plauen

„Gegen 6 Uhr erfolgte eine erneute Alarmierung von Einsatzkräften zur Verstärkung der aktuell im Einsatz befindlichen Kräfte. Momentan sind etwa neunzig Kameraden im Einsatz“, so René Schreiter, Fachbereichsleiter Sicherheit und Ordnung in der Stadt Plauen. Es helfe, dass aktuell die Luft vor Ort sehr feucht und kühl sei, was einen positiven Effekt auf die Löscharbeiten habe.