PfadnavigationHomePanoramaVogtlandkreisGroßer Waldbrand in Plauen – Feuerwehr muss zu Fuß vorrückenStand: 09:38 UhrLesedauer: 2 MinutenRauchwolken steigen in dem Waldgebiet in Plauen aufQuelle: MIke Müller/dpaIn der Nähe von Plauen frisst sich ein Feuer durch einen Wald mit viel Totholz. Die Feuerwehr hatte mit erschwerten Bedingungen zu kämpfen. Inzwischen ist der Brand weitestgehend unter Kontrolle.In Plauen im Vogtlandkreis wütet einer der größten Waldbrände der letzten Jahrzehnte in der Region. „Wir reden hier von dem größten Brandereignis, das wir in den Wäldern und auf den Feldern in den letzten 30 Jahren hatten“, sagte Oberbürgermeister Steffen Zenner (CDU). Das Feuer brach am Dienstagabend aus.Seit heute Morgen ist der Brand jedoch unter Kontrolle, wie die Stadtverwaltung meldete. Das Feuer im Gebiet „Schwarzes Holz“ hat eine Fläche von etwa sieben Hektar erfasst, die mit einer Hanglage und viel Unterholz sehr schwer zugänglich sind, hieß es. Sieben Hektar entspricht etwa der Größe von knapp zehn Fußballfeldern.„Um kurz vor 6 Uhr haben sich die Einsatzkräfte mit der Drohne ein aktuelles Bild der Lage verschafft. Es zeigt sich, dass die offenen Flammen deutlich eingegrenzt werden konnten. Jedoch ist der Boden noch sehr heiß, weswegen die Löscharbeiten voraussichtlich noch länger andauern werden – mindestens den gesamten Mittwoch sowie voraussichtlich die Nacht zur Kontrolle“, hieß es.Am Vormittag werden Löschhubschrauber aus Dresden erwartet, die den Einsatz aus der Luft zusätzlich unterstützen sollen. Am Morgen wurden zudem weitere Einsatzkräfte zur Verstärkung alarmiert. „Uns hilft aktuell, dass die Luft hier vor Ort sehr feucht und kühl ist, was einen positiven Effekt auf die Löscharbeiten hat“, erklärte René Schreiter, Bereichsleiter Sicherheit und Ordnung.Schwierige Löscharbeiten wegen Hanglage und TotholzFür die Feuerwehrleute bedeutet der Löscheinsatz erschwerte Bedingungen. Ein Teil des Geländes liege an einem steilen Hang und sei mit Feuerwehrautos nicht befahrbar, hieß es. Feuerwehrleute müssten sich daher zu Fuß vorarbeiten und die Schläuche kontinuierlich verlängern. Einsatzkräfte hatten zudem eine Schneise in den Wald geschlagen, um die Flammen zu stoppen.Ein weiteres Problem sei das viele Totholz, erklärte Feuerwehrchef Patrick Heinritz. Bei dem betroffenen Wald handelt es sich demnach um einen sogenannten Renaturierungswald. Dort werden umgestürzte Bäume häufig liegengelassen, um Lebensräume für Käfer und Insekten zu werden.Lesen Sie auchNachdem die nahegelegene Bundesstraße 173 stundenlang gesperrt gewesen war, wurde sie am Morgen für den Verkehr wieder freigegeben. Die Stadt machte aber darauf aufmerksam, dass weiterhin mit Verkehrseinschränkungen durch Einsatzfahrzeuge zu rechnen ist. Anwohner in einem Radius von zwei Kilometern wurden aufgerufen, Fenster und Türen wegen des Rauchs geschlossen zu halten.dpa/lay
Großer Waldbrand in Plauen – Feuerwehr muss zu Fuß vorrücken - WELT
In der Nähe von Plauen frisst sich ein Feuer durch einen Wald mit viel Totholz. Die Feuerwehr hatte mit erschwerten Bedingungen zu kämpfen. Inzwischen ist der Brand weitestgehend unter Kontrolle.













