Plauen (dpa/sn) - Beim Waldbrand im „Schwarzen Holz“ bei Plauen kommen die Löscharbeiten weiter voran. Die Zahl der Einsatzkräfte vor Ort konnte inzwischen wie geplant reduziert werden, wie die Stadt mitteilte. Die Brandfläche habe sich nicht weiter ausgedehnt und liege unverändert bei rund sieben Hektar. Insgesamt zeichne sich die Entwicklung „vorsichtig positiv“ ab.Der Schwerpunkt liegt nun auf verbliebenen Glutnestern und Nachlöscharbeiten. Eine Drohne der Johanniter sucht das Gelände nach heißen Stellen und verdeckten Wärmequellen ab. Diese sollen anschließend gezielt gelöscht werden. Besonders im Blick haben die Einsatzkräfte einen angrenzenden Waldbereich mit zahlreichen jungen Bäumen. Dort soll ein Übergreifen oder erneutes Aufflammen des Feuers verhindert werden.Schweres Gerät weiter im EinsatzAuch schweres Forstgerät kommt weiterhin zum Einsatz, um Zugänge zu schaffen und Schneisen freizuräumen. Sogenannte Kreisregner sollen die betroffenen Flächen dauerhaft feucht halten. Diese Bewässerungsgeräte verteilen Wasser gleichmäßig im Kreis über den Boden. Die Wasserversorgung wird unter anderem vom Technischen Hilfswerk (THW) sichergestellt. Zusätzlich bringen Tanklöschfahrzeuge Wasser aus dem Gewerbegebiet Oberlosa zur Einsatzstelle.Insgesamt sind nach Angaben der Stadt am Samstag noch rund 120 Menschen in den Einsatz eingebunden. Davon arbeiten etwa 30 Feuerwehrleute und weitere Kräfte direkt im Wald, rund 60 Einsatzkräfte gehören zum THW. Weitere Helfer sind unter anderem im Lagezentrum tätig.Großeinsatz dauert seit DienstagDer Waldbrand zwischen Meßbach und Thiergarten war am Dienstagabend ausgebrochen. Wegen der Hanglage und des vielen Unterholzes ist das Gebiet für die Einsatzkräfte schwer zugänglich. Zudem liegt der Einsatzort in einem Trinkwasserschutzgebiet.Damit befindet sich der Großeinsatz inzwischen am fünften Tag. Das Betreten des betroffenen Waldes war weiterhin verboten. Die Ermittlungen zur Brandursache sollen beginnen, sobald das Gelände wieder begehbar ist.© dpa-infocom, dpa:260815-930-533400/1
Waldbrand bei Plauen: Einsatzkräfte werden reduziert
Plauen (dpa/sn) - Beim Waldbrand im „Schwarzen Holz“ bei Plauen kommen die Löscharbeiten weiter voran. Die Zahl der Einsatzkräfte vor Ort konnte inzwischen wie geplant reduziert werden, wie die Stadt mitteilte. Die Brandfläche habe sich nicht weiter ausgedehnt und liege unverändert bei rund sieben Hektar. Insgesamt zeichne sich die Entwicklung „vorsichtig positiv“ ab.Der Schwerpunkt liegt nun auf verbliebenen Glutnestern und Nachlöscharbeiten. Eine Drohne der Johanniter sucht das Gelände nach heißen Stellen und verdeckten Wärmequellen ab. Diese sollen anschließend gezielt gelöscht werden. Besonders im Blick haben die Einsatzkräfte einen angrenzenden Waldbereich mit zahlreichen jungen Bäumen. Dort soll ein Übergreifen oder erneutes Aufflammen des Feuers verhindert werden.Schweres Gerät weiter im EinsatzAuch schweres Forstgerät kommt weiterhin zum Einsatz, um Zugänge zu schaffen und Schneisen freizuräumen. Sogenannte Kreisregner sollen die betroffenen Flächen dauerhaft feucht halten. Diese Bewässerungsgeräte verteilen Wasser gleichmäßig im Kreis über den Boden. Die Wasserversorgung wird unter anderem vom Technischen Hilfswerk (THW) sichergestellt. Zusätzlich bringen Tanklöschfahrzeuge Wasser aus dem Gewerbegebiet Oberlosa zur Einsatzstelle.Insgesamt sind nach Angaben der Stadt am Samstag noch rund 120 Menschen in den Einsatz eingebunden. Davon arbeiten etwa 30 Feuerwehrleute und weitere Kräfte direkt im Wald, rund 60 Einsatzkräfte gehören zum THW. Weitere Helfer sind unter anderem im Lagezentrum tätig.Großeinsatz dauert seit DienstagDer Waldbrand zwischen Meßbach und Thiergarten war am Dienstagabend ausgebrochen. Wegen der Hanglage und des vielen Unterholzes ist das Gebiet für die Einsatzkräfte schwer zugänglich. Zudem liegt der Einsatzort in einem Trinkwasserschutzgebiet.Damit befindet sich der Großeinsatz inzwischen am fünften Tag. Das Betreten des betroffenen Waldes war weiterhin verboten. Die Ermittlungen zur Brandursache sollen beginnen, sobald das Gelände wieder begehbar ist.© dpa-infocom, dpa:260815-930-533400/1













