Nach den tödlichen Schüssen auf den Chef des Krankenversicherungskonzerns UnitedHealthcare, Brian Thompson, im Dezember 2024 im New Yorker Stadtteil Manhattan hat der mutmaßliche Schütze die Tat eingeräumt. „Am Morgen des 4. Dezember habe ich in Manhattan auf Herrn Thompson geschossen und er ist gestorben“, sagte Luigi Mangione (28) am Freitag vor einer US-Bundesrichterin.Die Tat hatte nicht nur Entsetzen ausgelöst, sondern auch eine Serie hasserfüllter Kommentare in Onlinenetzwerken über US-Krankenversicherer. Den Konzernen wurde vorgeworfen, sich auf Kosten der Patienten zu bereichern.Wegen der Gewalttat feierten einige Mangione gar als Helden. Die Ermittler fanden nach eigenen Angaben Hinweise darauf, dass der IT-Techniker aus Hass auf das US-Gesundheitssystem gehandelt haben könnte.
Weiterer Prozess auf BundesstaatsebeneIn den USA können Angeklagte für dasselbe Verbrechen sowohl auf Bundes- als auch auf Bundesstaatsebene vor Gericht gestellt werden, auch wenn die Anklagepunkte in der Regel unterschiedlich sind. So auch im Fall Mangione: Er ist auf Bundesstaatsebene wegen Mordes angeklagt. Auch diese Anklage könnte zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe führen.










