PfadnavigationHomeDebatteArtikeltyp:MeinungTrump-SprecherinDiese Frau ist der Albtraum des „modernen“ FeminismusStand: 18:51 UhrLesedauer: 3 MinutenKaroline Leavitt ist nicht länger Pressesprecherin des US-Präsidenten TrumpQuelle: AP Photo/Julia Demaree NikhinsonWarum ist sie weiß, warum blond, wie kann man im Barbie-Look so ein Amt bekleiden? Donald Trumps Sprecherin Karoline Leavitt ist ein Dorn im Auge des Feminismus. Selbst ihr Rücktritt provoziert.Mitgehangen, mitgefangen – wer für das Maga-Lager auch nur eine Ladung Bleistifte liefert, ist im US-amerikanischen Establishment automatisch das Feindbild. Natürlich ist die scheidende Pressesprecherin Karoline Leavitt da ebenfalls zur Zielscheibe geworden – ausgerechnet von vielen Feministinnen. Wohl genau deswegen, weil sie die lächerliche Ideologie der Woke-Bubble beim Thema Frauen mit einer erfrischenden Präzision aufbrach.Als Karoline Leavitt nach dem Wahlsieg Donald Trumps im November 2024 zum ersten Mal am Sprechpult des Briefing Rooms stand, hatte sie schon für die erste Verwirrung gesorgt. Trump setzt auf eine 27-jährige Frau als Pressesprecherin? Das passt doch so gar nicht zum Macho-Image von ihm und seiner Maga-Bewegung. Schnell wurde klar: Leavitt gehört zu den schlagkräftigsten Vertreterinnen der Maga-Bewegung. Um Trump errichtete sie einen Schutzwall, der besser funktionierte als alles, was an der mexikanischen Grenze je geplant war. Und er bot natürlich schnell gefundenes Fressen. Demokraten, Feministinnen und sonstiger Anhang der Woke-Bewegung stürzten sich auf Leavitt. Warum ist sie weiß, warum blond, wie kann man im Barbie-Look so ein Amt bekleiden? Eine typische Reaktion, die – wenn sie von rechts käme – mindestens Bodyshaming, wenn nicht sogar Rassismus genannt werden dürfte.Bei Leavitts Vorgängerin war doch alles so schön: Karine Jean-Pierre, die erste Schwarze und offen homosexuelle Person im Amt der Pressesprecherin des Weißen Hauses. Während bei Karine Jean-Pierre häufig ihre Hautfarbe und sexuelle Orientierung hervorgehoben wurden, rückten bei Leavitt fast ausschließlich Auftreten und politische Haltung in den Mittelpunkt. Leavitt ist eben keine Quotenfrau, sondern ganz ohne Diversität und allein wegen ihrer Fähigkeiten an dieses Amt gelangt. Auch wenn die folgende Bemerkung im Feminismus des Jahres 2026 vielleicht etwas verpönt ist: Es ist auch weiterhin erlaubt, dass Frauen in Spitzenpositionen gut aussehen.Lesen Sie auchDass sich Demokraten Hand in Hand mit den Feministinnen gegen Leavitt auflehnen, ist doch nur logisch. Karoline Leavitt verkörpert eine starke Frau – und das, ohne auch nur ein einziges Merkmal des sogenannten „modernen“ Feminismus zu zeigen. Barbie-Look statt Diversity-Pony, eine Rarität in diesen Zeiten. Und eigentlich sollten die Demokraten sich doch umso besser in eine Frau hineinversetzen können. Wer Kamala Harris erneut ernsthaft als Präsidentschaftskandidatin in Erwägung zieht, für den kann das Wohl der Frau ja nur an oberster Stelle stehen. Vielleicht ist es aber auch nur der chronisch niedrige Testosteronwert bei den männlichen Demokraten, die mittlerweile verlernt haben, dass man auch im Jahr 2026 noch Widerrede gegen weibliche Personen geben darf. Jeder bekommt, was er verdient.Am Ende bleibt eine junge Frau, die Karriere gemacht hat, zwei Kinder großzieht, politisch erfolgreich ist und sich nun bewusst mehr Zeit für ihre Familie nimmt. Eigentlich müsste das eine Erfolgsgeschichte sein. Ist es auch. Nur nicht für jene, die schon nervös werden, wenn irgendwo eine Frau glücklich wirkt, ohne vorher die Genehmigung des Zeitgeists eingeholt zu haben. Zumal manche Demokraten ja schon bei der Definition des Wortes „Familie“ ins Schwimmen geraten.Lesen Sie auchUm die berühmte Formulierung von JD Vance zu bemühen: Für „kinderlose Katzenladys“ wird Karoline Leavitt ein rotes Tuch bleiben.