Als bisher jüngste Sprecherin im Weißen Haus vertrat Karoline Leavitt den US-Präsidenten mit voller Überzeugung und rabiatem Ton. Jetzt hört sie auf, während Donald Trump in immer größeren Schwierigkeiten steckt.

13.08.2026, 04.32 Uhr

Präsident Trump und Sprecherin Leavitt (Juli 2025)

Sie ist das Sprachrohr von US-Präsident Donald Trump. Mit nicht einmal 30 Jahren rückte Karoline Leavitt als jüngste Sprecherin überhaupt auf eine der wichtigsten Positionen im Weißen Haus – und prägte den Ton von Trumps teils erratischer Politik. Sie gilt als unerschütterliche Unterstützerin des Präsidenten. Überraschend hört Leavitt, die kürzlich ihr zweites Kind bekam, nun zum Monatsende auf.

Trump muss jetzt eine neue Sprecherin oder einen neuen Sprecher finden, der oder die mit ihrer Schlagfertigkeit mithalten kann. Und das zu einer Zeit, in der ein erfolgreiches Vermitteln seiner politischen Standpunkte für ihn entscheidend ist: außenpolitisch etwa mit Blick auf den nach wie vor nicht dauerhaft beigelegten Irankrieg und innenpolitisch vor allem angesichts der Midterms im November. Bei den Zwischenwahlen könnten Trumps Republikaner die Mehrheit zumindest in einer Kammer des Kongresses verlieren, vielleicht auch in beiden.