Mit Präsidentensprecherin Karoline Leavitt tritt die bisher jüngste Sprecherin im Weißen Haus zurück. Sie hat den Ton gegenüber den Medien verschärft.

Karoline Leavitt im Januar 2026 im Presseraum des Weißen Hauses

Alex Brandon/ap

Sie ist das Sprachrohr von US-Präsident Donald Trump. Mit 27 Jahren rückte Karoline Leavitt als jüngste Sprecherin überhaupt auf eine der wichtigsten Positionen im Weißen Haus – und prägte den Ton von Trumps teils erratischer Politik. Sie gilt als unerschütterliche Unterstützerin des Präsidenten. Überraschend hört Leavitt, die kürzlich ihr zweites Kind bekam, nun zum Monatsende auf.

Trump muss jetzt eine neue Sprecherin oder einen neuen Sprecher finden, der oder die mit ihrer Schlagfertigkeit mithalten kann. Und das zu einer Zeit, in der ein erfolgreiches Vermitteln seiner politischen Standpunkte für ihn entscheidend ist: außenpolitisch etwa mit Blick auf den nach wie vor nicht dauerhaft beigelegten Iran-Krieg und innenpolitisch vor allem angesichts der bald anstehenden Kongresswahlen.