Andrew Giuliani setzt Kritiker von Fifa-Boss Gianni Infantino mit markigen Worten unter Druck. Der WM-Beauftragte des Weißen Hauses warnt Verbandschefs weltweit vor »der dümmsten Entscheidung ihres Berufslebens«.

14.08.2026, 16.35 Uhr

Andrew Giuliani: »Manche Menschen sind neidisch«

Nach US-Präsident Donald Trump hat auch dessen WM-Chef Andrew Giuliani Kritiker von Gianni Infantino scharf attackiert. Sollte der Fifa-Präsident im kommenden Jahr nicht einstimmig wiedergewählt werden, »dann sollte jeder, der gegen ihn gestimmt hat, sich den Kopf untersuchen lassen«, sagte Giuliani, der die Taskforce des Weißen Hauses für die WM geleitet hatte, dem Portal »The Athletic« .

Infantino, der durch seinen inzwischen verworfenen Investorenplan massiv in die Kritik geraten ist, habe mit der WM in Nordamerika »das größte globale Sportereignis aller Zeiten ohne Zwischenfälle auf die Beine gestellt«, führte Giuliani aus. Für jeden Verbandschef, der darüber nachdenke, dem Schweizer bei der Wahl im März 2027 die Unterstützung zu versagen, »wäre das wahrscheinlich eine der dümmsten Entscheidungen seines Berufslebens«.