Es waren enorme Verrenkungen, die am Mittwochmittag im Kanzleramt zu beobachten waren. An der Seite Nina Warkens, der neuen Kanzleramtschefin, präsentierte Innenminister Alexander Dobrindt die Reform der Geheimdienste. Doch egal, ob es um die Bedrohungslage Deutschlands ging, um den Vorfall mit der Sprengstoffdrohne in Leipzig oder sogar um die ausdrückliche Nachfrage einer Journalistin nach russischen Einflussoperationen in Deutschland: Dobrindt wandte beachtliche Energie darauf, ein Wort partout nicht in den Mund zu nehmen: Russland.