Nach der Entdeckung einer Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle muss aus Sicht von Brandenburgs Innenminister auch am Flughafen BER mehr in die Drohnenabwehr investiert werden. „Der Flughafen Berlin Brandenburg ist nicht nur Verkehrsflughafen, sondern auch Regierungsflughafen“, sagte Redmann nach einem Gespräch am BER mit Flughafenchefin Aletta von Massenbach, der Bundespolizei und der Deutschen Flugsicherung. Der Innenminister spricht von einer verschärften Sicherheitslage nach dem Vorfall in Leipzig.

Drohnenabwehr verstärken

„Es braucht daher den intensiven Austausch aller Verantwortlichen und entschlossenes Handeln. Deshalb begrüße ich auch die Ankündigung des Bundes, die Drohnenabwehr der Bundespolizei zu verdoppeln und mehr zu investieren in die Drohnensicherheit am BER.“ Der Austausch zwischen den Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern werde intensiviert und die Drohnenabwehr weiter verstärkt, sagte Redmann.

In einer Telefonkonferenz betonten die Innenminister von Bund und Ländern die Notwendigkeit, bei der Fähigkeit zur Abwehr von potenziell gefährlichen Drohnen schneller voranzukommen. Auf dem Flughafen Leipzig/Halle war in der vergangenen Woche in der Nähe ukrainischer Transportflugzeuge eine mit Sprengstoff und Zünder bestückte Drohne entdeckt worden.