Die Drohnenabwehr am Flughafen Leipzig hat eine neue Stufe erreicht: Nach dem Fund einer mit Sprengstoff bestückten Drohne hat die Polizei einen eigenen Beobachtungsposten mit Spezialradar eingerichtet. Wie ein Fotograf der Deutschen Presse-Agentur dokumentierte, wurde die Technik auf der Besucherplattform des alten Towers aufgebaut.
Zu den technischen Einzelheiten hält sich die Bundespolizei bewusst bedeckt – aus einsatztaktischen Gründen würden keine Details bekanntgegeben, so ein Sprecher. Das Nachrichtenportal „Tag24“ berichtet, es handle sich um ein sogenanntes EchoShield-Radarsystem.
Was das neue Radar am Flughafen leisten soll
Das installierte System ist darauf ausgelegt, anfliegende Drohnen bereits auf größere Entfernung aufzuspüren. Dabei kann das EchoShield-Radar nicht nur einzelne Flugobjekte erkennen, sondern auch deren Flugbahnen nachverfolgen.
Genau daran hatte es beim eigentlichen Vorfall offenbar gehapert. Eine bereits vorhandene Sensorik zur Drohnenabwehr hatte das verdächtige Fluggerät nach Erkenntnissen der Ermittler zuvor nicht registriert.










