Die zweitgrößte Containerreederei der Welt hebt nach einem starken zweiten Quartal erneut ihre Gewinnprognose an, die Maersk-Aktie springt. Auch bei Hapag-Lloyd steigen die Umsätze, die hohen Kosten für die schwierige Sicherheitslage belasten allerdings.
13.08.2026, 12.13 Uhr
Starke Nachfrage schlägt Krisen: Höhere Transportmengen und gestiegene Frachtraten beleben das Geschäft von Maersk und Hapag-Lloyd
Die dänische Großreederei Maersk hat im zweiten Quartal dank gestiegener Frachtraten mehr verdient als erwartet und ihre Jahresprognose zum dritten Mal in diesem Jahr angehoben. Die nach MSC zweitgrößte Containerreederei der Welt profitierte davon, dass Konflikte in Nahost und eine hohe Nachfrage die Frachtraten nach oben getrieben haben. Zudem trieben anhaltend starke Exporte aus China die Geschäfte an. Maersk gilt wegen seiner Größe in der Schifffahrtsbranche als Stimmungsbarometer für den Welthandel.
Der operative Gewinn (Ebitda) sei um 30 Prozent auf 3 Milliarden Dollar gestiegen, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten nur mit 2,12 Milliarden Dollar gerechnet. Der Umsatz legte um 20 Prozent auf 15,8 Milliarden Dollar zu. Für das Gesamtjahr erwarten die Dänen nun ein bereinigtes Ebitda von 10,5 bis 12,5 Milliarden Dollar – an jedem Ende der Spanne rund 2,5 Milliarden mehr als zuvor. Zudem soll der freie Barmittelfluss im Gesamtjahr definitiv positiv ausfallen.















