PfadnavigationHomeRegionalesBerlin & BrandenburgStiftung Berliner Mauer will mehr DDR-Geschichte in SchulenStand: 09:09 UhrDie DDR-Geschichte zeige, dass Demokratie-Geschichte nicht selbstverständlich sei, sagt Klausmeier. (Archivbild)Quelle: Markus Lenhardt/dpaWie viel DDR-Geschichte steckt im Lehrplan? Der Direktor der Stiftung Berliner Mauer, Axel Klausmeier, sieht deutlich Luft nach oben.Die Geschichte der DDR sollte nach Ansicht des Direktors der Stiftung Berliner Mauer, Axel Klausmeier, intensiver an Schulen unterrichtet werden. «Die DDR-Geschichte, die Geschichte der deutschen Teilung, ist viel zu wenig im Lehrplan, kommt häufig viel zu spät, mitunter dann auch erst in der Oberstufe, im Gymnasium», sagte Klausmeier im RBB-«Inforadio».Schülerinnen und Schüler, die die Gedenkstätten der Stiftung besuchten, nähmen bei guter Vorbereitung sehr viel mit und seien wahnsinnig interessiert. «Aber häufig eben ist das Vorwissen noch ausbaufähig.»In Berlin wird am Donnerstag an den Mauerbau vor 65 Jahren erinnert. Man sei es den Opfern schuldig, die Erinnerung an sie wachzuhalten, sagte Klausmeier. «Der 13. August ist der Tag der Opfer und es sind Opfer eines Regimes, was an seinen Grenzen den Tod von Menschen, die über diese Grenze hinweg wollten, billigend in Kauf genommen hat.»Außerdem sei es wichtig, daran zu erinnern, dass die DDR autokratisch und ohne freie Wahlen regiert worden sei. «Das sagt uns, Demokratie ist nicht selbstverständlich.»Die Stiftung Berliner Mauer ist eine Berliner Kultureinrichtung, die sich der Erinnerung an die Berliner Mauer und der deutschen Teilungsgeschichte widmet. Sie betreibt mehrere historische Gedenkstätten, pflegt eine umfangreiche Sammlung und bietet digitale sowie physische Bildungsangebote an.dpa-infocom GmbH
Stiftung Berliner Mauer will mehr DDR-Geschichte in Schulen - WELT
Wie viel DDR-Geschichte steckt im Lehrplan? Der Direktor der Stiftung Berliner Mauer, Axel Klausmeier, sieht deutlich Luft nach oben.












