Unserer Autorin hat hohe Erwartungen an ihre erste Windsurfstunde und will dann gar nicht mehr aufhören. Schade, dass sie nicht in Rocky Beach wohnt.
Windsurfer:innen auf dem Müggelsee in Berlin
Jürgen Ritter/imago
I ch bin ein Meerestier. Das hab ich schon immer gedacht, und ich erinnere mich von Zeit zu Zeit daran, wenn ich mindestens bis in den Knien im Wasser stehe. Seit Neuestem verbringe ich deshalb jeden Tag im Freibad. Denn was interessiert mich die passiv-aggressive Mail eines Kollegen, wenn ich dabei in meinem Lieblingsbadeanzug auf dem Handtuch liege und Wasserperlen mein Gesicht runtertropfen?
Selbst jetzt, wo ich im Schlick des Badewannenwassers vom Berliner Müggelsee dümpel, denke ich das. Vor mir liegt das Board, an dem etwa in der Mitte ein Mast mit einem Segel befestigt ist. Eben haben wir ihn am Board befestigt, die Befestigung so fest reingedreht, wie man eine Bialetti drehen sollte, hab ich mir gemerkt.








